Arctic Winter – Plek Meddl Arctic Winter – Plek Meddl
Arctic Winter kommen aus dem schönen Saarland und wurden 1989 gegründet. Und plötzlich sind sie da, in Glanz, Glorie und in aller gewünschten Härte.... Arctic Winter – Plek Meddl

Arctic Winter kommen aus dem schönen Saarland und wurden 1989 gegründet. Und plötzlich sind sie da, in Glanz, Glorie und in aller gewünschten Härte. „Plek Meddl“ heißt ihr neues Album – und es ist der Hammer!

Schon am supergeilen Titeltrack „A Winter Shade Of Pale“ erkennt man, dass sich Arctic Winter voll und ganz einer absolut coolen Mischung aus klassischem Heavy, Thrashmetal und einem Portiönchen Black – und Deathmetal verschrieben haben. Die verschiedenen Stilrichtungen mischen sie so geschickt zusammen, dass man vom ersten Ton an gefesselt ist. Ich höre da ein bisschen Kreator, Venom, Overkill und durchaus auch einige klassische Metalvorbilder heraus.

Die meisten Nummern des Albums würde ich aber dem Thrash zuordnen. Mit groovenden Gitarren, stampfenden Rhythmen und kreischendem Gesang geht’s auf Plek Meddl (Plek steht wohl für Plektron) so richtig ab.

Auch ein bisschen rockig wird’s zwischendurch auch, vor allem beim 5. Song „Self Destruction Sequence“ und beim siebenten Lied „Knights Of The Glory„, glaubt man dann und wann beinahe Lemmy zu hören. Noch mal rotzig-hardrockig wird’s dann bei „Interstellar Overdrive – Winterforce„, dem elften Track. Beim sechsten Titel „A Glimpse Of Hell“  geht’s dann etwas schwarzmetallig zur Sache. Growls geben der Black Metal Stimmung noch den letzten Touch zur Perfektion.

Die achte Nummer „In Memoriam“ lockert dann mit ruhigeren Rhythmen und Klargesang das Ganze ein wenig auf. Man könnte fast sagen, hier gibt’s für den zuvor ordentlich aufgehanselten Hörer mal kurz die Gelegenheit durchzuatmen und ein wenig zu entspannen. Manchmal glaubt man hier eine Ballade von Iced Earth zu hören.

Danach geht’s wieder so richtig ab. Knackig, fetzig, Power pur! Wer da nicht den unbändigen Drang verspürt sein wertes Haupthaar zu schwingen, dem kann wohl nicht geholfen werden.

Fazit: Das Werk ist echt gelungen. Es ist eigenständig, kraftvoll und facettenreich. Hört euch dieses geile Potpourri aus Genrestilen unbedingt an, ihr werdet Plek Meddl lieben, garantiert!

Tracklist

cover

1. A Winter Shade Of Pale (1:32)
2. Plek Meddl (4:27)
3. Seal Of The Emperor (3:08)
4. 7 Gates Of Gondolin (4:10)
5. Self Destruction Sequence (7:27)
6. A Glimpse Of Hell (4:45)
7. Knights Of The Glory (6:57)
8. In Memoriam (5:14)
9. John Doe (3:44)
10. Interstellar Overdrive – Wintercircle (5:16)
11. Interstellar Overdrive – Winterforce (3:42)
12. Alhazred (4:57)
13. Ghost Of War (4:52)
14. Revelation (8:49)

 

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de