WIDOWMAKER – WIDOWMAKER WIDOWMAKER – WIDOWMAKER
Auf ihrem gleichnamigen Debütalbum bieten die US-Amerikaner WIDOWMAKER das volle Deathcore-Brett. Die sieben Songs sind durch die Bank schonungslose Vollgas-Granaten, wobei die Kreativität auch... WIDOWMAKER – WIDOWMAKER

Auf ihrem gleichnamigen Debütalbum bieten die US-Amerikaner WIDOWMAKER das volle Deathcore-Brett. Die sieben Songs sind durch die Bank schonungslose Vollgas-Granaten, wobei die Kreativität auch nicht zu kurz kommt. So ist „Widowmaker“ ein vielversprechender Anfang der Abrisstruppe aus Huntsville, Alabama.

Zunächst sei zu erwähnen, dass die Deathcore-Brigade WIDOWMAKER nicht mit dem gleichnamigen Nebenprojekt um TWISTED SISTER-Frontmann Dee Snider zu verwechseln ist. Die Jungs aus Alabama sind deutlich frischer und gehen wesentlich heftiger zu Werke.

Auf ihrem Debütalbum hauen WIDOWMAKER der Metalhead-Gemeinde sieben Deathcore-Kracher um die Ohren. Gesanglich wird dabei mit tiefen Deathgrowls von Sänger Matt Childers die Grundlage gesetzt. Diese werden meistens mit hohem Kreisch-Growls abgewechselt. Zudem werden bei Stile auch als Art Sprechgesang der Marke Nu Metal variiert.Widowmaker - Widowmaker - Artwork

Der Opener „The Nihilist“ geht direkt in die Vollen, zeigt aber auch gleichzeitig den musikalischen Anspruch des Fünfers. Die Instrumente werden kreativ und anspruchsvoll gespielt, wenn auch die Marschrichtung klar nach vorne geht. Bei „Paragon“ wird dieses noch deutlicher. Gleichzeitig wird  hierbei fröhlich Slam Metal-Anleihen eingestreut werden. Bei „Spineless“ wird ähnlich vorgegangen, was den Deathcore-Stil von WIDOWMAKER verfestigt. Besonders variabel zeigen sich durch diese ersten Songs auch die Drums, die mal als Highspeed-Doublebasses daherkommen, dann kraftvoll stampfend vorantreiben und zwischendurch heftige Blastbeats herausballern. Gitarren- und Bassarbeit sind hochanspruchsvoll, wenn auch gnadenlos brachial und energiegeladen – typisch Deathcore halt. „Regression“ dient in Form eines atmosphärischen Instrumental-Intermezzo als Vorspielvon „Dissonance“. Mit brutal-brachialer Deathcore-Gewalt hauen WIDOWMAKER ein wutgeladenes Brett aus den Boxen. Höchste Deathcore-Kunst. „Quarantine“ startet mit Hochgeschwindigkeit, um dann stampfend der exzellenten Gitarrenarbeit eine Bühne zu bieten. Im Death Metal zwischen stampfend kraftvoll und thrashig flott schwingt schließlich „The Illusionist“.

Insgesamt bieten WIDOWMAKER auf ihrem Debütalbum Deathcore-Feinkost mit allen Facetten, die dieses Subgenre zu bieten hat. „Widowmaker“ ist nicht nur absolut authentisch, wobei jeder Song abgestimmt und schlüssig wirkt, sondern birgt auch Unmenge brachialer Energie. Da die Konkurrenz im Irgendwas(-Post)-Core Bereich ziemlich groß ist, bleibt abzuwarten, ob sich der Fünfer etablieren kann und wie er sich weiter entwickelt. Der Anfang ist gemacht und lässt hoffen.

Review: Michael Glaeser (Metalogy Michael)

Anspieltipp: Dissonance, The Nihilist

Hörprobe auf YouTube von „The Nihilist“:

Tracks 

  1. The Nihilist 3:52
  2. Paragon 4:16
  3. Spineless 4:58
  4. Regression 1:10
  5. Dissonance 4:54
  6. Quarantine 3:19
  7. The Illusionist 4:16

Line up:

Matt Childers – Vocals, Tyler Stansell – Guitar, Hagan Dickerson – Guitar, Sean Landman – Bass, Kurtis Stoneking – Drums

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