Veil of Deception – Tearing up the roots Veil of Deception – Tearing up the roots
Auf ihrem zweiten Album „Tearing up the Roots“ gehen die Österreicher Veil of Deception in die Vollen. Druckvoller, vielseitiger, progressiver Heavy Metal im Stil... Veil of Deception – Tearing up the roots

Auf ihrem zweiten Album „Tearing up the Roots“ gehen die Österreicher Veil of Deception in die Vollen. Druckvoller, vielseitiger, progressiver Heavy Metal im Stil der 80er mit neuem Anstrich. Kutte raus, Hörner hoch und abgehen.

Mit „Tearing up the roots“ haut der Wiener Fünfer Veil of Deception ein Brett allerfeinsten, progressiven Heavy Metals raus, das vor Kraft nur so strotzt. Knallende Riffs, druckgebende Doublebasses und kraftvolle Basslines wechseln sich mit filigranen Akustikgitarren, progressiven Drums und balladesken Melodieführungen ab.

Alles wird mit den Hammervocals von Daniel Gallar zusammengezimmert – mal gefühlvoll, mal mit einer unglaublichen Kraft. Anleihen bei 80er Progressiv-Helden der Marke Queensryche oder Fates Warning werden auf einen neuen Level gehoben mit einer Prise Thrash, Stoner und Power Metal gewürzt und durch die Druckkammer gejagt. Gnadenlos kraftvoll, gnadenlos heavy.

Die instrumentale Einleitung „Dream within a nightmare“ nimmt nur kurz mit Akustikgitarre Anlauf um direkt darauf mit Doublebass und Powergitarren klar zu machen, in welche Richtung die Reise geht. Kraftvoller, energiegeladener Heavy Metal.

Veil of Deception - tearing-up-the-roots

Veil of Deception – tearing-up-the-roots

Der folgende Opener „Stench of fear“ bietet dann das volle Brett. „This is my reality“ und „Personal holy grail“ kommen danach zwar etwas langsam, dafür umso druckvoller mit enorm progressiver Power um die Ecke.

Die schnellen Energiegeschosse „Shadows on the Wall“ und „The Spell“ (sehr thrashig) umrahmen die geniale Stampferhymne „Summer´s dying“. „End of the Road“ geht dann mal rockig, mal thrashig ins Ohr.

„Redemtion mode“ kommt im Kleid einer für die 80er üblichen (Power) Ballade daher. Mit „Of Lunacy and Sands“ findet das Album ein würdiges, kraftvolles, progressives Ende.

Insgesamt legen die 2013 gegründeten Österreicher nach ihrem Debut “Deception Unveiled” ordentlich nach. Der Weg sollte steil nach oben gehen. Nicht umsonst supporten Veil of Deception Rage bei Ihrer „20th Anniversary of Black in Mind“ Tour am 11.12. in Wien.

Also: Kutte raus und fürs Abgehen schon mal warm machen, denn „Tearing up the Roots“ bietet Metal der spätestens beim zweiten Durchlauf ins Haupthaar geht.

Anspieltipps: „Stench of fear“, „Summer´s dying“ und „The Spell“

Text: Michael Glaeser

Hier eine Kostprobe auf YouTube:

Tracks:

  1. Dream within a nightmare
  2. Stench of fear
  3. This is my reality
  4. Personal holy grail
  5. Shadows on the wall (Part 1)
  6. Summer´s dying
  7. The spell
  8. End of the road
  9. Redemption mode
  10. Of lunacy and sands (Part 2)

Mitglieder von Veil of Deception:

Daniel Gallar – Vocals

Dejan Jorgovanovic – Guitar

Samir Sarajilic – Guitar

Thomas Hava – Bass

Chris Schober – Drums

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