Review: Sweeping Death – Astoria Review: Sweeping Death – Astoria
Schon direkt der zügige Anfang von „My Insanity“ macht einen geneigt, zuzuhören, um nach kurzer Zeit mit der schnellen, rauhen Keule des Thrash Metals... Review: Sweeping Death – Astoria

Schon direkt der zügige Anfang von „My Insanity“ macht einen geneigt, zuzuhören, um nach kurzer Zeit mit der schnellen, rauhen Keule des Thrash Metals eine übergegezogen zu bekommen. Doch schon bald wird deutlich, dass Sweeping Death nicht nur thrashig sind – sie sind noch viel mehr.

Das gehetzte Schlagzeug weicht beizeiten einem eher gedrosselten, schleppenderem Rhythmus, ohne jemals schwerfällig zu wirken. Melodisches Gedudel scheint ein gerngenutzter Einstieg zu sein, natürlich fehlen auch die obligatorischen Gitarrensoli nicht. Sogar ein Klavier schafft es in das instrumentale Aufgebot und die fünf Bandmitglieder zeigen eine ungeahnte musikalische Bandbreite. Mal schnell, mal langsam, mal eher deutlicherer Gesang, mal ein Backgroundgrowlen, das an das Call-and-Response-Modell anlehnt. Sänger Elias Witzigmann hat nicht nur einen grandiosen Namen, sondern auch eine Bandbreite an gesanglichen Möglichkeiten. Das Album „Astoria“ ist von Anfang an gut, entfaltet seine Wirkung aber trotzdem erst mit dem Hören des ganzen Albums vollständig. Es mag auf Thrash Metal aufbauen, entwickelt aber trotzdem eine melodische Note – vielleicht winkt von ganz fern eine moderne Art des Power Metal.

SWEEPING DEATH - Astoria_Cover

SWEEPING DEATH – Astoria

Thrash Metal Fans werden Gefallen daran finden ebenso wie Menschen, die etwas schnellere und progressive Metal Songs bevorzugen. Sweeping Death machen mit dem Album einen guten ersten Eintrug und man hofft von ihnen, auch noch weitere Alben zu hören zu bekommen. Die Welt hat genug Core-Newcomer – Zeit für etwas neues. Mit „Astoria“ lässt sich Sweeping Death leicht einordnen und verstehen jedoch trotzdem die ersten Formen eines eigenen Stils erkennen; durch die variantenreichen Lieder, die aber immer in einem gewissen Rahmen bleiben, könnte sich die fünfköpfige Band eine breitgefächerte Fanbase erspielen. Insgesamt könnte man Sweeping Death wohl als eine Art Progressive (Melodic) Thrash Metal bezeichnen.

Review: Clara C. Wanning

Link zum official Video auf YouTube von „Devil’s Dance“:

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