Scorpion Child – Acid Roulette Scorpion Child – Acid Roulette
SCORPION CHILDs neues Album "Acid Roulette" wurde am 10. Juni 2016 veröffentlicht - erschienen bei Nuclear Blast Entertainment. Eine waschechte, ehrlich erdige Hardrock-Scheibe... Scorpion Child – Acid Roulette

SCORPION CHILDs  neues Album „Acid Roulette“ wurde am 10. Juni 2016 veröffentlicht – erschienen bei Nuclear Blast. Eine waschechte, ehrlich erdige Hardrock-Scheibe. Musik, Lyrics und Feeling nehmen den Hörer mit auf einen heißen Trip.

Das Quintett aus Austin, Texas, bestehend aus Aryn Jonathan Black (Gesang), Christopher Jay Cowart (Lead-Gitarre), Jon “Charn” Rice (Schlagzeug), Alec “Mexecutioner” Padron (Bass) und Aaron John “AJ” Vincent (Keyboard) – erweitert mit dem neuen Album überzeugend seine hardrockige Klangpalette. Das Album lädt auf eine rasante Reise aus Gefühl, Herzschmerz und psychischer Zerrissenheit ein.

Die erste Veröffentlichung, das Debüt aus dem Jahre 2013, landete bereits auf Platz 26 der Billboard Heatseeker Charts und auf Platz 99 der Hard Music Album Charts. Nach der Premiere bei Eddie Trunk ernannte iTunes ‚Polygon Of Eyes‘ zur „Single der Woche“ und SCORPION CHILD wurden bei den vom Classic Rock Magazine präsentierten Classic Rock Award als „Beste neue Band“ nominiert. Gemeinsam mit MONSTER TRUCK standen sie dann bei der „Lords Of The Riff“-Tour auf der Bühne.

„Wir wollten uns nicht von dem trennen, was wir auf unserer ersten CD geschaffen haben“, erklärt Aryn. „Aber gleichzeitig wollten wir auch zeigen, dass wir jede Menge verschiedene Dinge tun können. Das Ziel war, einen Sound zu erzeugen, der sowohl ätherisch als auch turbulent sein kann. Es war ein großes Abenteuer und eine Herausforderung, die es zu meistern galt. Wir mussten alle durch Dick und Dünn gehen, aber schließlich hat sich alles zusammengefügt.“

Nach einer zweijährigen Pause trennte sich die Gruppe einvernehmlich von Schlagzeuger Shawn Paul Alvear, Bassist Shaun Avants und Gitarrist Thomas Frank.

Die Neuzugänge bei SCORPION CHILD  „Charn“, „Mexecutioner“ und „AJ“ sorgten schnell für frischen Wind. 2015 starteten sie ihre Zusammenarbeit mit Studioaufnahmen. Erneut taten sie sich mit dem GRAMMY® Award-nominierten Produzenten Chris „Frenchie“ Smith (MEAT PUPPETS, THE TOADIES, …AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF DEAD) in den The Bubble Studios in Austin, TX zusammen. Allerdings schlugen sie in diesen drei Wochen im Studio einen anderen Weg ein.

„Wir zeichneten das Herz und die Seele des Albums live in diesem Studio auf“, sagt Aryn. „Wir haben das bei unserer ersten Platte nicht getan. Live aufzuzeichnen, machte aus dem Album eine Momentaufnahme. Seit die Jungs in die Band eingetreten sind, hatten wir nicht viel Zeit, uns gegenseitig kennenzulernen oder die Dinge zu sehr zu überdenken. Wir verstanden uns einfach auf Anhieb. Es war eine „Friss oder stirb“-Situation, aber es hat funktioniert. Unsere ursprüngliche Vorstellung wurde mit der Zeit und Textur intensiver.“

Diese Intensität verteilt sich über das gesamte Album. Die Scheibe erzählt von Liebe, Verlust, Begierde und Verrat und einem Spiel namens „Acid Roulette“. Genauer erzählt das Album die Geschichte einer zum Scheitern verurteilten Liebe.  Von Schmerz, der den männlichen Protagonisten an die Tresen von Bars katapultiert, während seine Frau eine Affäre mit einem wohlhabenden Liebhaber hat.

„Wenn man viel und weitreichend auf Tour ist, erlebt man so viele Dinge“, fährt Aryn fort. „Ich hatte diesen einen klaren Traum über einen unkonventionellen Mann, der eines Mordes beschuldigt wird, den er vielleicht begangen oder auch nicht begangen hat. Er muss lebenslänglich ins Gefängnis. Damit er seiner Situation geistig entfliehen kann, spielt er »Acid Roulette«. Die Gefängnisinsassen nehmen ein Gefäß und zerschneiden jeweils ein Blatt mit Acid und ein reines Blatt Papier in mehrere Teile. Dann vermischen sie alles. Manche erwischen fünfmal ein Stück mit Acid, andere kein einziges. Es ist verrückt.“

Das Album besteht aus dreizehn Songs. Der zweite ‚Reaper’s Danse‘ weckt mit seinem doppelten Gitarren-Angriff à la New Wave Of British Heavy Metal Tote.

„Lyrisch ist es der Tanz der Toten“, erklärt Aryn. „Es geht darum, was im Leben nach dem Tod aus uns wird. Es ist dieser Triumpf an der Spitze von etwas Monumentalem. Die Hauptperson denkt über den Tod nach, aber sie hat kein Seil. Sie hat immer noch einen Rest von Lebenswillen.“

‚My Woman In Back‘ mildert den muskulösen Riff der vorigen Nummer mit einer bluesigen Kadenz ein wenig ab. Dies drückt auf wundervolle Weise das Unheil aus, das unser Protagonist durch die Untreue seiner Geliebten miterleben muss. Er denkt schwermütig über sein Schicksal nach.

„Das Lied handelt von dem Moment, in dem er sie das erste Mal gesehen hat“, fährt Aryn fort. „Musikalisch gesehen ist es wie ein Torbogen für uns. Wir lassen auch andere Einflüsse zu, zum Beispiel aus dem Bereich des Dark Wave, und nicken sogar Leuten, wie denen von BAUHAUS und THE SISTER OF MERCY, zu.“

Ob es die benebelt-psychedelische Seele des Titeltracks oder der Dunst der Verzögerung von ‚She Sings, I Kill‘ ist, SCORPION CHILD kanalisieren die Rock’n’Roll-Atmosphäre mit ihrem frischen Zauber.

„Wir wollten Sounds vermischen, die wir zuvor nicht gehört hatten“, endet Aryn.

Knackige, erdige Riffs ziehen sich durch das gesamte Album. Die Rock- und Bluesröhre von Aryn Jonathan Black fesselt den Hörer durchgehend. Ein Trip, den man auf jeden Fall schlucken sollte, denn die Nebenwirkungen sind unbedenklich, das Feeling, das der Trip vermittelt dafür umso krasser. Eine Reise durch die Prärie und über endlose staubige Highways während die Sonne einem das Hirn zu einem wohlig entspannten Brei schmelzt. 🙂 Das Album wurde in einem Stück aufgenommen, was man auch deutlich merkt. Es wirkt rund, perfekt durchdacht und ist noch perfekter umgesetzt. „Led Zeppelin schaut’s owa“ wie der Wiener sagen würde. Nicht nur klanglich, stimmlich und von der durchgehenden Rockpower her, auch vom durchgehenden Tempo und den unweigerlich vereinnahmenden Riffattacken her, hört man den über dem Rock-Werk schwebenden Geist der würdigen Urväter von Led Zeppelin, Deep Purple und anderen Hard – und auch Krautrockgrößen.

Unbedingt anhören!!!!!

Scorpion Child - Acid Roulette - Artwork

Scorpion Child – Acid Roulette – Artwork

Scorpions Child Line-up

Aryn Jonathan Black | Gesang

Alec Caballero Padron | Bass

Christopher Jay Cowart | Gitarre

Jon “Charn” Rice | Schlagzeug

Aaron John “AJ” Vincent | Keyboard

Tracklist

1. She Sings I Kill 5:03

2. Reaper’s Danse 3:41

3. My Woman In Black 4:11

4. Acid Roulette 5:49

5. Winter Side Of Deranged 3:14

6. Séance 1:06

7. Twilight Coven 3:50

8. Survives 4:24

9. Blind Man’s Shine 4:38

10. Moon Tension 3:24

11. Tower Grove 4:13

12. Might Be Your Man 5:56

13. Addictions 6:33

Englisch

A rock ‘n’ roll record should unlock a journey. The music, lyrics, and aura can summon a trip out of the ether. SCORPION CHILD conjure that kind of trip on their second full-length album, »Acid Roulette« (Nuclear Blast Entertainment).

The Austin, TX quartet – Aryn Jonathan Black (vocals), Christopher Jay Cowart (lead guitar), Jon “Charn” Rice (percussion), Alec “Mexecutioner” Padron (bass), and Aaron John “AJ” Vincent (heavy keys) – confidently expand the sonic palette established on their 2013 self-titled debut. That first offering bowed at #26 on the Billboard Heatseekers Chart and #99 on the Hard Music Albums chart. Following its premiere by Eddie Trunk, iTunes named ‚Polygon Of Eyes‘ its “Single Of The Week,” and SCORPION CHILD earned a nomination for “Best New Band” at the Classic Rock Magazine presented Classic Rock Awards. They’d also share the stage with MONSTER TRUCK on the »Lords Of The Riff« UK Tour.

Everything set the stage to play »Acid Roulette«.

“We didn’t want to divorce what we had built on the first record,” explains Aryn. “At the same time, we wanted to show we could do a lot of different things. The goal was to create a sound that could be both ethereal and turbulent. It was a journey making it. We all were going through a lot of stuff, but everything fell into place.”

Following a breakout two years, the group amicably parted ways with drummer Shawn Paul Alvear, bassist Shaun Avants, and guitarist Thomas Frank. SCORPION CHILD welcomed “Charn,” “Mexecutioner,” and “AJ” and immediately hit the studio in early 2015. Once again, they teamed up with GRAMMY® Award-nominated producer Chris “Frenchie” Smith (MEAT PUPPETS, THE TOADIES, …AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF DEAD) at The Bubble in Austin, TX. However, they took a different route this time during their three weeks in the studio.

“We recorded the heart and soul of the album live in the studio,” says Aryn. “We didn’t do that on the first record. Tracking live made the album a snapshot of a moment. Since the guys just joined the band, we didn’t have much time to figure each other out or overthink things. We just naturally clicked. It was a do or die situation, but it worked out. Our initial vision became more intense with time and texture.”

That intensity courses through the album’s conceptual narrative. A tale of love, loss, lust, betrayal, and a game called »Acid Roulette,« the record follows the story of a doomed love that lands the male protagonist behind bars while his wife lives out an affair with her wealthy lover.

“With extensive touring, you experience so many things,” Aryn goes on. “I had this lucid dream about a bohemian guy who gets framed for a murder he perhaps did or didn’t do. He goes to prison for life. In order to mentally escape, he plays »Acid Roulette.« The inmates would take a jar and cut up a sheet of acid and a sheet of paper. They’d mix it all up. Some guys wound up with like five hits of acid, while other people got none. It’s crazy.”

That story comes to life across the record’s thirteen songs. The first single ‚Reaper’s Danse‘ revs up a twin guitar assault à la the New Wave Of British Heavy Metal and otherworldly howl that could rouse any graveyard from its slumber.

“Lyrically, it’s the dance of the dead,” he explains. “It’s about what we become in the afterlife. It’s this triumph on top of something monolithic. The character is thinking about death, but he has no rope. He still has some will to live.”

‚My Woman In Black‘ tempers a muscular riff with a bluesy cadence that’s wonderfully doomy as our protagonist muses on the woman that destroyed him.

“It’s about the first time he ever saw her,” continues Aryn. “Musically, it’s like an archway for us. We’re leaping into other influences like dark wave and even nodding to the likes of BAUHAUS and THE SISTERS OF MERCY.”

Whether it’s the woozy psychedelic soul of the title track or the haze of delay on the chugging ‚She Sings I Kill,‘ SCORPION CHILD channel the spirit of rock ‘n’ roll with a fresh spell of their own.

“We wanted to blend sounds we haven’t heard before,” Aryn leaves off. “It’s gritty when it needs to be. There’s a lot to think about in there. I hope people can absorb something personal when they go on this ride.”

SCORPION CHILD im Web

www.scorpionchildofficial.com

www.facebook.de/scorpionchild

www.nuclearblast.de/scorpionchild

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de