KADAVAR – „Rough Times“ via Nuclear Blast erschienen KADAVAR – „Rough Times“ via Nuclear Blast erschienen
Die Jungs des deutschen Trios KADAVAR haben am 29. September dieses Jahres nun ihren vierten Langspieler veröffentlicht. Sie blicken auf eine bereits siebenjährige Karriere zurück,... KADAVAR – „Rough Times“ via Nuclear Blast erschienen

Die Jungs des deutschen Trios KADAVAR haben am 29. September dieses Jahres nun ihren vierten Langspieler veröffentlicht. Sie blicken auf eine bereits siebenjährige Karriere zurück, in der sie eigentlich  immer irgendwie aus dem Raster gefallen sind. Unverkennbar widmen sie ihren Musikstil weiterhin den tiefenentspannten 70er Jahren. 

Wie bereits der Name Rough Times verrät, handelt das neue Album der Band KADAVAR von den harten Zeiten in denen wir uns gerade befinden. Aber auch von eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen. Unverkennbar widmen sie ihren Musikstil weiterhin den 70er Jahren. Erdige Grooves gepaart mit weichen Orgelpassagen und beinahe paralysierenden und dahinplätschernden Psychedelicparts, so bleiben die Berliner ihrem bisherigen Stil auch auf ihrem neuen Album treu.  KADAVAR stehen vollkommen im Einklang mit dem für sie einzig wahren Grund aus dem heraus sie je eine Band gründen wollten: Freiheit!

„Wir haben uns früher oft unter Druck gesetzt“, sagt Gitarrist und Sänger Christoph ‘Lupus’ Lindemann. „Wir wollten nicht einfach nur eine neue Rockband sein, wir wollten die Besten sein! Mittlerweile haben wir uns von dem Gedanken losgelöst, nur glücklich sein zu können, wenn wir hohe Chartergebnisse erzielen oder große Hallen füllen. An diesen Punkt zu gelangen benötigt eine Menge geistige Reife und dass wir dort angekommen sind befriedigt mich mehr, als es jede volle Arena tun könnte.“

Das heißt jedoch nicht, dass die Band nicht hoch in den Charts gelandet sind.  Ausverkaufte Shows sind inzwischen zur Gewohnheit geworden. Nachdem sich KADAVAR 2010 in der deutschen Hauptstadt formiert hatten, dauerte es nicht lange bis sie sich als Retro-Rock Band einen Namen gemacht haben.  Ihr drittes Album „Berlin“ landete immerhin auf Platz 18 in Deutschland und auf 21 in den USA. Hoch angesehen als eines der explosivsten Live-Erlebnisse der zeitgenössischen Rock-Szene, ist ihr Geheimnis leicht zugänglicher und dennoch personalisierter Classic-Rock, kombiniert mit psychedelischen Einflüssen.

„Auch früher schon haben wir nach der Maxime gelebt, dass dich niemand kennen wird, wenn du nicht immer mindestens 120 Prozent gibst!“, erzählt Drummer Christoph ‚Tiger‘ Bartelt. „Das war die eine Hälfte des Schlüssels zum Erfolg. Die andere Hälfte war jugendliches übermäßiges Selbstvetrauen!“ „Unser Ziel war es eher, wie eine Heavy Garagen-Band zu klingen und das tun wir auch noch immer, vielleicht sogar mehr als je zuvor,“ sagt Lupus.

Gemeinsam bildet das Trio eine einzigartige Symbiose und wächst immer näher zusammen. „Wenn du nur zu dritt auf der Bühne bist darfst du keine Fehler machen und deshalb muss jeder von uns jeden Abend sich selbst und den anderen in den Arsch treten. Aber wenigstens haben wir so immer genug Platz auf der Bühne, um uns klanglich und körperlich entfalten zu können“, sagt Simon.

Anfang 2017 hat sich die Band darauf vorbereitet, einen neuen Albumzyklus zu starten, für den sie eigens ein brandneues Aufnahmestudio zu bauen! Über 100 Quadratmeter in einem Industriekomplex im Bereich Neukölln in Berlin. Das Studio ist nun ihre kreative Oase.

„Wir haben sehr viel darüber nachgedacht, wie wir nach dem letzten Album weitermachen wollen“, sagt Tiger. „Ich glaube, ich versuche nicht nur ein Musiker zu sein, sondern auch wie ein Künstler zu denken, zu schreiben und zu spielen. Das klingt abgedroschen, aber ich meine es in der Art, wie sich ein Maurer von einem Architekten unterscheidet: Es geht nicht nur darum, die Steine zu setzen, sondern auch darum, eine schöne Sicht auf ein Haus mit verschiedenen Räumen zu schaffen.“ Absichtlich oder nicht, der Vergleich zum Bauen eines eigenen Hauses gibt dem Album-Prozess eine poetische Note . „Es ist eine große Herausforderung“, sagt Simon. „Aber auch eine positive Zeit, in der wir alles in Frage stellen können, was wir bereits etabliert haben, um als Band voranzukommen. Wir würden uns und unsere Fans nicht respektieren, wenn wir einfach nur ein weiteres KADAVAR-Album herausbringen. Es muss anders sein und hoffentlich auch besser!“

Fazit: Rough Times ist eine gut durchdachte Mischung aus Classic Rock und Psychedelic. KADAVAR bleiben ihrem 70er Jahre-Stil zwar treu, überstrapazieren diese Masche jedoch noch lange nicht. Auch dieses Album wird sowohl Altrocker als auch Freunde des Retro-Rocks begeistern und hat das Potenzial ein weiteres Prunkstück in der jungen Karriere des Berliner Trios zu werden.

Lydia Polwin-Plass (Quelle: Nuclear Blast)

Hörprobe auf YouTube:

Christoph ‘Lupus’ Lindemann | vocals & guitars, Christoph ‘Tiger’ Bartelt | drums, Simon ‘Dragon’ Bouteloup | bass

Erscheinen am 29. September 2017

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de