Review: INISHMORE – The Lemming Project Review: INISHMORE – The Lemming Project
Das neue Album The Lemming Project ist bereits das vierte Studioalbum der Deutschschweizer Band  INISHMORE Es ist ein viel versprechendes und würdiges Comeback der... Review: INISHMORE – The Lemming Project

Das neue Album The Lemming Project ist bereits das vierte Studioalbum der Deutschschweizer Band  INISHMORE Es ist ein viel versprechendes und würdiges Comeback der Band nach zwölfjähriger Pause. 

Nachdem sich Schweizer Band INISHMORE im Jahr 2009 aufgelöst hatten gab es erst mal fast zwei Jahre musikalische Funkstille. Dann entschied sich das damalige Komponisten-Duo der Band aus Baden Keyboarder Pascal Gysi und Gitarrist Fabian Niggemeier ihre langjährige Zusammenarbeit fortzusetzen. Mit Daniel Novosel am Bass war bald der alte Freund und langjährige Wegbegleiter ein passendes Bandmitglied gefunden. Als Drummer konnte ebenfalls ein alter Bekannter Alex Ortega von Endoras gewonnen werden. Die Suche nach einem zweiten Gitarristen und einem Sänger erwies sich als bedeutend schwerer, da aus einer Vielzahl von Hochkarätern ausgewählt werden musste. Jarek Adamowski an der Gitarre und der Sängerin Andrea Schmid boten sich als perfekte Ergänzung für die neuen Pläne an. Und so wurde im Januar 2011 INISHMORE ins Leben gerufen.

Nachdem man zu Beginn einige alte Inishmoresongs  einfach mal coverte, machte man sich bald an neues Material. Die Band harmonierte sowohl menschlich als auch beim Songwriting perfekt. So konnte sich der kreative Prozess auf alle Bandmitglieder aufteilen. Das führte zu spannenden neuen Impulsen und zeigte sich deutlich in den ersten vier neuen Werken.

Da sich Andrea Schmid 2013 ausschied wurde zum Glück mit Michela Parata erneut eine hervorragende Sängerin gefunden.

Das neue Album The Lemming Project ist bereits das vierte Studioalbum der Deutschschweizer und erschien unter dem Label 7hard  und bei der Plattenfirma Dark Wings. Es ist ein viel versprechendes und würdiges Comeback der Band nach zwölf Jahren Pause. Vom Stil erinnert es auf angenehme Weise ein wenig an Avatarium. So legen INISHMORE eine Scheibe mit zehn ausgereiften Tracks und einer Akustikversion vor. The Lemming Project besticht durch eingängige Gesangslinien, packende Riffs und gefühlvolle Keyboardmelodien. Das alles vermischt sich zu einem reifen Soundgebilde.INISHMORE - The Lemming Project

Die kompositorische Stärke der Band zeigt sich vor allem daran, dass die verschiedenen Einflüsse aus unterschiedlichsten  Metal- und Rock-Stilrichtungen auf virtuose und originelle Weise miteinander verknüpft werden ohne dass man sich zu sehr gängiger Szene Klischees bedient.

Where Lonely Shadows Walk zum Beispiel ist ein sanfte Ballade und zeigt die Vielseitigkeit der Band was ihre kompositorische Stärke betrifft.

Finally a Love Song ist eher flott und wird vorrangig von Percussion und Geigen getragen. Part of the Game kommt eher rotzig, trotzig, kantig,  und punkig daher, wohingegen der abschließende Titelsong, ein dreizehn minütiges Epos mit ausgedehnten Geigen- und Klavierparts wieder ganz andere Facetten der Bands ans zutage fördert.

Zum gelungenen Ergebnis hat nicht unerheblich auch die kräftige und ausdrucksstarke Stimme von Frontfrau Michaela Parata beigetragen. Sie zeigt sich auf The Lemming Project  in ihrer absoluten Hochform. Mit starker Stimme und sympathischer Performance eroberte sie die Herzen alter und neuer Fans.

Die Texte des Albums stellen ein Abbild unserer heutigen Gesellschaft dar. Ein Gesellschaft, die sich langsam und unaufhaltsam auf einen Abgrund zubewegt. Solange die Menschen ihren politischen, wirtschaftlichen und religiösen Führern, die nur auf ihr eigenes Wohl achten, blind und wehrlos folgen, wird sich daran auch so schnell nichts ändern. INISHMORE ermutigen in ihrer Gesellschaftskritik den Hörer, sein eigenes Dasein zu hinterfragen und sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

Fazit: Ein starkes Album einer ebenso starken Band, mit einer nicht minder starken Sängerin und last but not least mit einer starken Message – also unbedingt anhören!

Hörprobe auf YouTube (Lyric Video):

 

Trackliste:
1. Cup of Lies
2. Merciful
3. Better off Dead
4. Finally a Love Song
5. Part of the Game
6. Manifest
7. Eternal Wanderer
8. Red Lake
9. Where Lonely Shadows Walk
10. The Lemming Project
11. Where Lonely Shadows Walk (Acoustic Version)

Label Partner: 7hard , Plattenfirma: Dark Wings

Bandmitglieder
Michela Parata-Vocals, Fabian Niggemeier-Guitar, Jarek Adamowski-Guitar, Pascal Gysi-Keyboard, Daniel Novosel-Bass, Alex Ortega-Drums

Weitere Veröffentlichungen findet Ihr unter dem Menüpunkt “Releases” auf Metalogy.de, dem Magazin für Metalheads.
Metalogy.de, das Wissensmagazin für Metalheads und Rockfans sucht übrigens dringend Sponsoren, Werbekunden und Unterstützer.

Im Google-Ranking befindet sich Metalogy seit gut 2016 auf Platz 3-5 /Seite 1 der Metal-Magazin-Suche.
Wir würden uns sehr freuen, wenn du unsere Artikel, Termine und Beiträge in den sozialen Netzwerken teilen und die neue Metalogy.de Facebook Seite unter https://www.facebook.com/metalogy.de liken und deine Freunde dazu einladen würdest.

Denn Heavy Metal ist nicht nur eine Musikrichtung sondern eine Lebenseinstellung.
Vielen Dank für deinen Support.

Das interessiert euch bestimmt auch:

Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de