Review: Dirty Fences – Goodbye Love Review: Dirty Fences – Goodbye Love
Liebhaber des frühen New Yorker Punk/Rock/Metals können sich seit dem 27. Oktober dieses Jahres das neueste Album der Band Dirty Fences zu Gemüte führen.... Review: Dirty Fences – Goodbye Love

Liebhaber des frühen New Yorker Punk/Rock/Metals können sich seit dem 27. Oktober dieses Jahres das neueste Album der Band Dirty Fences zu Gemüte führen. Damit dürfen sie eine wahrlich gelungene Mischung der Genres in den Händen halten. „Goodbye Love“ vereint Rock mit Punk mit Metal, mischt hier und da mal etwas heftiger, mal etwas sachter und präsentiert uns zum Schluss ein Album, das durchaus einen Wiederhörwert hat.

„All you need is a number“ eröffnet das Album mit einem wunderbar rockigen Song, der alles hat, was man sich auf einer Tanzparty auch nur wünschen kann. Zwischen dem schnellen Rhythmus und den Gitarren Riffs versteckt sich ein einfacher, aber ansteckender Refrain; also quasi eine direkte Aufforderung zum Mitsingen.
Track Nummer Zwei bringt eine Gewisse Süße in das Album. Mit hellem Hintergrundgesang, rhythmischen Drums und einer Melodie, die so zwar schon oft in anderen Liedern vorkam, von der Band jedoch zu etwas ganz Eigenem gemacht wurde, bleibt der Song einem wahrscheinlich lange im Gedächtnis.
„Dance“ sowie der titelgebende Song „Goodbye Love“ haben zwar keine Head-Banging-auslösenden Momente, allerdings erwecken sie dafür beide das Verlangen zumindest zu der Melodie mitzunicken, mit dem Fuß zu wippen und am Ende „Das war’s schon?“ zu fragen, da beide gefühlt so plötzlich aufhören, dass man gerne noch zumindest eine halbe Minute mehr gehabt hätte.Dirty Fences _ Goodbye Love

Der nächste Track, der gleichzeitig die erste Veröffentlichung aus dem Album ist, hat mehr Tempo inne als seine Vorgänger, mehr Power hinter der Gitarre und gegen Ende auch mehr Power hinter dem Gesang. „Teenage Angel“ kommt schnell und laut daher, wohingegen sein Nachfolge-Track „Never Over“ wieder etwas seichter ist. Die Power, die aufgebaut wurde, geht hier jedoch nicht verloren, denn schon der nächste Song „Blue Screen“ hat härtere Drums als seine Vorgänger und trotz oder vielleicht gerade wegen seines etwas langsameren Tempos steht er aus dem Album etwas heraus, was jedoch mitnichten negativ zu sehen ist.
Folgesong „I can’t sleep at Night“ wirkt am Anfang etwas eintönig, strahlt jedoch nach einer Zeit einen gewissen Charm aus. Mit 1:47 Minuten Laufzeit ist der Song der kürzeste des Albums, somit kann eine gewisse Eintönigkeit hier auch wohlwollend übergangen werden.
„Love for Higher“ und „Four Leaf Clover“ klingen unterschiedlich, haben jedoch etwas gemeinsam: Beide Titel lösen spätestens nach dem ersten Refrain ähnlich wie einige ihrer Vorgänger das Bedürfnis aus, irgendein Körperteil mit im Takt zu bewegen, wobei der zweite der beiden Songs durchaus rockiger klingt.
Der vorletzte Track „Message from Anyone“ gliedert sich perfekt in die Tanzparty ein, die die vorherigen Songs gestartet haben und kommt gegen Ende mit einigen starken Gitarrenriffs und Drumseinlagen daher, die einem fast schon zum Faust in die Luft schlagen zwingen.
Den Abschluss des Albums bildet „One More Step“, der nicht nur der langsamste Song des Albums ist, sondern gleichzeitig auch der einzige, bei dem ein anderer Künstler mitgewirkt hat. Hierbei handelt es sich um die extrem talentierte Christina Halladay, die mit ihrer fast schon rauchigen Stimme der Ballade eine einzigartig sehnsüchtige Note verleiht. Anders, aber vollkommen ansprechend.

Fazit: Rockig und hörenwert!

 

Review: Dominique Schott

Hörprobe auf YouTube:

Tracks

  1. All You Need Is A Number
  2. 911
  3. Dance
  4. Goodbye Love
  5. Teen Angel
  6. Never Over
  7. Blue Screen
  8. I Can’t Sleep At Night
  9. Love For Higher
  10. Four Leaf Clover
  11. Message From Anyone
  12. One More Step

Line Up: Max Comaskey – Vocals & Bass, Max Hiersteiner – Vocals & Drums, Jack Hunter Daves Jr. – Vocals & Guitar, Max Roseglass – Vocals & Guitar, Christina Halladay – Voclas ( Track 12)

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