Review: Angra – Ømni gestern erschienen Review: Angra – Ømni gestern erschienen
Am 16.2. ist das neue Album von ANGRA erschienen. Ømni ist ein starkes Album das durch Gaststars wie Alissa White-Gluz von Arch Enemy und Kiko... Review: Angra – Ømni gestern erschienen

Am 16.2. ist das neue Album von ANGRA erschienen. Ømni ist ein starkes Album das durch Gaststars wie Alissa White-Gluz von Arch Enemy und Kiko Loureiro eine ganz eigene und spezielle Note aufzuweisen hat. Sensationelle Gitarrensoli, Melodienreichtum und facettenreiche Stilwechsel – so kennt man ANGRA seit bereits 26 Jahren.

Für ANGRA ist mit dem neuen Album eine neue Aera angebrochen. Nach stolzen 26 Jahren Bandgeschichte zeigen AGRA mehr Power und Motivation denn je.

Das neunte Studioalbum Ømni startet mit Light of Transcendence gleich mal speedig und melodiös, wie man es von ANGRA gewohnt ist. Der Wiedererkennungswert ist also absolut gegeben und das zieht sich auch durch das gesamte Album. Orchesteruntermalung verleiht der Nummer die bombastische Würde, die man bei ANGRA so mag. Ein hammer Gitarrensolo gibt dem ganzen noch den letzten und wichtigsten Kick zur Perfektion.

Die zweite Nummer Travelers of Time wirkt dann etwas härter als die erste und man glaubt beim alles überrollenden Hauptriff fast ein wenig Annihilator durchzuhören – was ja niemals falsch sein kann. Auch hier wieder ein obergeiler Gitarrenpart.

Als Gaststars wirken bei Ømni Alissa White-Gluz (Arch Enemy) und Ausnahmegitarrist Kiko Loureiro mit. Was in Bezug auf Alissa deutlich bei der dritten Nummer Black Widow’s Web zu erkennen ist. Alissa White-Gluz & Sandy geben der Nummer einen für ANGRA ein bisschen ungewohnten, aber spannenden Touch. Gitarrensolo wieder geil…..Angra - Ømni

Insania und The Bottom of My Soul sind dann etwas ruhiger. Dafür fährt dann Nummer 6, War Horns, wieder was das Zeug hält – nicht zuletzt durch die lautstarke Unterstützung von Kiko Loureiro.

Danach geht es ebenfalls stark weiter. Jeder Song ist speziell und für sich super. Bei Magic Mirror glaubt man fast ein bisschen die späten Queensryche rauszuhören. Gitarrensolo…schnurr…..Ein kurzer Klavierteil mit Geigenuntermalung lockert die doch recht anspruchsvolle Nummer raffiniert auf.

Always More ist dann eine recht ruhige Ballade. Und die beiden Titeltracks ØMNI – Silence Inside und ØMNI – Infinite Nothing bilden eine furioses und würdiges Ende mit spanischen Gitarren, heißen Rhythmen und alles was ANGRA noch zu bieten hat.

Sänger Fabio Lione (auch bekannt durch Rhapsody of Fire) macht seine Sache, wie immer, gut – sein Gesang ist gefühlvoll und leidenschaftlich – lässt also keine Wünsche offen.

Aufgenommen wurde Ømni von Gens Bogren in Schweden.

Die Texte des Konzeptalbums handeln von Science Fiction Geschichten die an diversen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten simultan stattfinden. Es geht um eine künstliche Intelligenz, die die menschliche Wahrnehmung im Jahr 2046 stark beeinflussen wird. Da gibt es Zeitreisende, Höhlenmenschen und Krieger – und Dank des speziellen System können alle miteinander kommunizieren  – über die Grenzen von Raum und Zeit hinweg.

Fazit:

Alles in Allem ist Ømni ein sehr starkes Album das durch Gaststars wie Alissa White-Gluz und Kiko Loureiro eine ganz eigene und spezielle Note abbekommen hat. Die Platte hat einen organischen Charakter und respektiert die diversen Nuancen und Eigenheiten der einzelnen Instrumente. Klassik gemischt mit Thrash Metal, Heavy Metal, Progressive Rock, Djent und anderen Musikstilen macht Ømni zu etwas ganz Besonderem. Sensationelle Gitarrensoli, Melodienreichtum und facettenreiche Stilwechsel – so kennt man ANGRA seit vielen Jahren und so erwartet man es von den Brasilianern, die sich manchmal ein bisschen rar machen und dann wie aus dem Erdboden gezaubert wieder mit einer geilen Überraschung auftauchen.

Bandmitglieder:

Felipe Andreoli/Bass, Fabio Lione/Gesang, Marcelo Barbosa/Gitarre, Bruno Valverde/Schlagzeug

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de