POSSESSED TRIBUTE – SEVEN BURNING CHURCHES POSSESSED TRIBUTE – SEVEN BURNING CHURCHES
1985 veröffentlichte die amerikanische Metal-Band POSSESSED ihr Debutalbum SEVEN CHURCHES und legten damit einen wegweisenden Grundstein des Death Metal. 31 Jahre später werden die... POSSESSED TRIBUTE – SEVEN BURNING CHURCHES

1985 veröffentlichte die amerikanische Metal-Band POSSESSED ihr Debutalbum SEVEN CHURCHES und legten damit einen wegweisenden Grundstein des Death Metal. 31 Jahre später werden die Songs auf dem Tribute-Album SEVEN BURNING CHURCHES in ein neues Todesgewand gekleidet.

Mit SEVEN CHURCHES veröffentlichten POSSESSED vor 31 Jahren einen Meilenstein der Metal-Geschichte und setzten den Grundstein des Death Metal-Genres, nach welchem sogar der zehnte Track dieser Scheibe benannt wurde. Diese immense Bedeutung dieser „Bible“ des Death Metal veranlasste die Labels More Hate Productions (CD) (wir wünschten das Label würde seinen nicht gerade sympathischen Namen ändern) und Dead Center Productions (online) nun mit elf Bands des extremen Metal, vor allem aus der Ost-Europäischen Szene, den elf Todeshymnen einen neuen, aber ebenso tiefschwarzen Anstrich zu verpassen. Das dunkle Ergebnis: SEVEN BURNING CHURCHES.

Possessed - Seven Burning Churches

Possessed – Seven Burning Churches

Die Tracks im Einzelnen:

  1. PYRE – THE EXORCIST: Den Start darf der russische Abrisstrupp von PYRE machen. Nach exorzistischer Einleitung gemäß TUBULAR BELLS packen die St. Petersburger die schnelle Death-Keule aus und nehmen danach keine Gefangenen.
  1. DECEASE – PENTAGRAM: Die Rumänen hauen mit dem Thrash-Hammer daruf, verdunkelt mit brutal-düsteren Death-Growls.
  1. VIOLENTOR – BURNING IN HELL: Die italienischen VIOLENTOR verpacken ihr Cover in ein neues Vollgas-Thrash-Gewand, wenn auch nicht ganz so düster.
  1. BESTIALITY – EVIL WARRIORS: Böse, brachial und roh lassen die Polen ihre Black-Thrash- Metal-Kreissäge rotieren.
  1. HELL PATROL – SEVEN CHURCHES: Die sieben Kirchen werden von HELL PATROL gnadenlos mit dem schwärzesten Thrash-Feuerwerk abgefackelt.
  1. SEPTORY – SATAN´s CURSE: Die St. Petersburger Todestrupp haut mit diesem Death-Hammer den Teufel höchstpersönlich von seinem Thron. Anspieltipp.
  1. TERROR STRIKER – HOLY HELL: Auch HOLY HELL nimmt sich mit TERROR STRIKER eine St. Peterburger Todesbrigade an. Sehr schwarz, sehr death-thrashig, wenn auch nicht ganz so brillant wie die Ortkollegen vorher.
  1. SICHGART – TWISTED MINDS: Das ukrainische Thrash-Abrisskommando nimmt keine Gefangenen und lässt tatsächlich 80er-Jahre Thrash-Feeling aufkommen.
  1. GROND – FALLEN ANGEL: Auf todesmetallischen Schwingen holen die Russen von GROND hier die Engel vom Himmel. Brutal, düster, energetisch.
  1. CASTRUM – DEATH METAL: Die namensgebende Hymne eines ganzen Genres wird von den Ukrainern CASTRUM frisch durch die Boxen geprügelt. Fällt leider im Vergleich zu den anderen Songs ab.
  1. REGRESSIVE – SWING OF THE AXE: Das litauische Black-Speed-Trio schwingt mächtig und brutal die Axt zum Abschluss einer gelungenen Huldigung.

Dieses Tribute-Album findet gut Platz in jeder gepflegten Death-Metal-Sammlung und bietet jedem Possessed-Anhänger die Möglichkeit zur Huldigung. Es unterstreicht die enorme Bedeutung des Originals und gibt aufstrebenden Bands die Möglichkeit sich zu präsentieren. Zudem verdeutlicht es so mache verschwimmende Grenze zwischen den extremen Gangarten des Metalgenres. Soundtechnisch weitgehend gelungen und sauber produziert, wenn auch nicht jede Band die sich bietende Chance gleichermaßen nutzt.

Insgesamt: Hörner hoch.

Text: Michael Glaeser

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