OVERKILL mit neuem Album THE GRINDING WHEEL OVERKILL mit neuem Album THE GRINDING WHEEL
Auf ihrem 18. Werk lassen es die Heavy Metal Veteranen Overkill wie gewohnt abgehen….und das mit Vollgas. Ein Album, das wilden Thrash mit herausragender... OVERKILL mit neuem Album THE GRINDING WHEEL

Auf ihrem 18. Werk lassen es die Heavy Metal Veteranen Overkill wie gewohnt abgehen….und das mit Vollgas. Ein Album, das wilden Thrash mit herausragender Präzision präsentiert und gleichzeitig gedankenanregende Themen liefert. „The Grinding Wheel“ liefert maschinierte Metal-Perfektion aufgelockert mit einer kleinen Einspritzung Punk.

Seit ihrem 2010er Album „Ironbound“ sind OVERKILL der Inbegriff der Neuerfindung des Trash-Metal und das in perfektionierter und präzisierter Form. Ähnlich voll auf die Zwölf ging es beim letzten Vollkracher „White Devil Armory“ zu. Auf ihrem neuesten Machwerk „The Grinding Wheel“ gehen die fünf Jungs aus New Jersey nun etwas vom Gaspedal.

Natürlich enthält „The Grinding Wheel“ die OVERKILL-typischen Hochgeschwindigkeits-Nackenbrecher in denen ultrapräziser Thrash gezockt wird. Vor allem der Opener „Mean Green Killing Machine“ und „Red White and Blue“ sind Pitgranaten und bringen jeden altgedienten OVERKILL -Anhänger in den Vollrotationsmodus. Sehr direkt und sehr OVERKILL -typisch ist zudem das gelungene „Our Finest Hour“.

Die anderen Songs auf „The Grinding Wheel“ dagegen geben ein recht buntes Bild mit verschiedensten Einflüssen ab. Anleihen im klassischen Metal werden im Black Sabbath-Stil bei „Come heavy“ verarbeitet und bei „The Long Road“ steht Iron Maiden Pate. „Let´s all go to hades“ ist ein Spaß-Song, der in der Tradition von Songs wie „Old School“ oder „Fuck You.“ steht. Die für OVERKILL typischen Punkeinflüsse dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Overkill - The Grinding Wheel - Cover

Overkill – The Grinding Wheel – Artwork

Ungewöhnlich an den meisten Songs ist aber, dass OVERKILL weniger direkt vorgehen. So nehmen die Songs mehrere Wendungen und schlagen diesen oder jenen Haken. Was im Progressive Metal Standard ist, wirkt bei OVERKILL zunächst verwirrend, da nicht erwartet. So fällt „The Grinding Wheel“ durch die Bank anders aus als die Vorgänger. „Anders“ heißt dabei ungewöhnlich, aber nicht schlechter. „Goddamn Trouble“, „Shine on“ und der Titelsong „The Grinding Wheel“ sind hier hervorzuheben. Letzteres Werk wird Blitz selber gar als episch eingeordnet.

Eines muss hier aber klargestellt sein: OVERKILL liefern mit „The Grinding Wheel“ ein geniales Thrash Metal-Brett auf aller höchstem Niveau ab. Hier sind Vollblutthrasher am Werk, von denen es voll einen auf die Zwölf gibt und die keinen Nacken verschonen. Blitz am Mikro ist wie immer Weltklasse. Die genialen D.D. Verni-Bassparts und die Schlagzeugzauberei von Ron Lipnicki sind nicht von dieser Welt. Dazu Unmengen an Kracherriffs, der typische OVERKILL-Sound und Andy Sneap als Produzent. „The Grinding Wheel“ ist ein feines Thrash Metal Album, das etwas anders ausfällt als die Vorgänger, aber beim 18. Album sei der OVERKILL-Abrisstruppe das auch zugestanden.

Text: Michael Glaeser

Anspieltipp: Our Finest Hour, Red White and Blue

Hörprobe auf YouTube (Goddamn Trouble)

Tracks

  1. Mean Green Killing Machine 7:29
  2. Goddamn Trouble 6:21
  3. Our Finest Hour 5:49
  4. Shine On 6:03
  5. The Long Road 6:45
  6. Let’s All Go To Hades 4:55
  7. Come Heavy 4:59
  8. Red White And Blue 5:05
  9. The Wheel 4:51
  10. The Grinding Wheel 7:55

Line up:

Bobby “Blitz” Ellsworth | Gesang

Dave Linsk | Leadgitarre

D.D. Verni | Bass

Derek “The Skull” Tailer |Rhythmusgitarre

Ron Lipnicki | Schlagzeug

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