Review: Narcotic Wasteland – Delirium Tremens Review: Narcotic Wasteland – Delirium Tremens
Das zweite Album der Jungs um den ehemaligen Nile-Gitarristen Dallas Toler-Wade beschert Fans in diesem Jahr eine brutale und harte Reise in die Welt... Review: Narcotic Wasteland – Delirium Tremens

Das zweite Album der Jungs um den ehemaligen Nile-Gitarristen Dallas Toler-Wade beschert Fans in diesem Jahr eine brutale und harte Reise in die Welt des Death Metals, nach der wahrscheinlich einigen der härtesten Metalheads die Ohren schlackern werden. Das 2014 erschienen Debütalbum Narcotic Wasteland legte in diesem Feld zwar schon einiges vor, aber besser geht ja schließlich immer, oder nicht?

Den Anfang macht hier „Introspective Nightmares“, welches sich als wahre Metalsause entpuppt. Die Drums sind schnell und hart, die Gitarre ist schnell und hart, der Gesang peitscht einem mit einer Mischung aus Clear und Growlen um die Ohren. Alles in allem der perfekte Einstieg.

Weiter geht es mit „Faces of Meth“, dass trotz des Titels nicht weiter vorm Stonermetal weg sein könnte als es ist. Auch hier finden sich harte Gitarrenriffs und starker Gesang wieder, welcher genauso im nächsten Track „Return to the Underground“ zu finden ist. Der Song mutet etwas langsamer an, wer das aber nicht mag wird dafür von dem „We Agnostics“ fast schon überrannt.

Zum Runterkommen kommt der nächste Song gerade richtig. „In Memoriam“ geht gerade mal eine Minute, hat keinerlei Vocals, ist aber wundervoll beruhigend und schön anzuhören.

„Bleed ans Swell“ weckt einen nach der Pause wieder etwas auf, wobei der Song nicht an die Schnelligkeit der ersten rankommt, dafür hat er einen Rhythmus inne, der einen fast schon zum im Takt mitwippen zwingt.

Als Nachfolger bringt „Delirium Tremens“ wieder etwas Schwung in die Bude. Hier sind nicht nur Gitarre und Drums am Rennen, sondern auch der Gesang legt zwischendrin einen Sprint ein, nur um dann wieder etwas langsamer zu werden.

„Self Immolation“ folgt dem selben Konzept wie „In Memoriam“, ist jedoch düsterer und unheilvoller, so als ob irgendwo hinter einer Friedhofsecke etwas auf einen lauern würde.

Und das tut es auch. Denn „Life Revolted“ fängt rockig an und verwandelt sich dann in einen harten, schweren und tiefen Track, der viel zu schnell endet. Wie gut das der darauffolgende Titel „You will die Alone“ ihm doch sehr ähnlich anmutet, zumindest am Anfang. Der Song erinnert an einen kleinen Jungen, der seinem älteren Bruder nacheifert, bis er schließlich doch seinen eigenen Weg findet.

„Husk“ und „Pharma Culture“ sind beides schnelle Songs, die Fans des Genres ganz sicherlich ans Herz wachsen werden, verkörpern sie doch eigentlich genau das, was Tech-Death-Metal ist.

Zum Abschluss bekommt man mit „Anthem for the Mentally Scarred“ noch ein schönes Abschiedsgeschenk mit auf den Weg. Die tiefen Vocals graben sich einem beinahe ins Ohr während die Drums einen abwechselnd schnellen und langsamen Rhythmus vorgeben, der einem einen kleinen, musikalischen Blick in die Welt des Wahnsinns bereitet.

 

Review: Dominique Schott

Hörprobe auf YouTube

Tracks

  1. Introspective nightmares
  2. Faces of meth
  3. Return to the underground
  4. We agnostics
  5. In memoriam
  6. Bleed and swell
  7. Delirium tremens
  8. Self immolation
  9. Life revolted
  10. You will die alone
  11. Husk
  12. Pharma culture
  13. Anthem for the mentally scarred

Line Up: Dallas Toler-Wade – Gitarre &Vocals, Edwin Rhone – Gitarre & Vocals, Chris “LutaChrist” Dupre – Bass & Vocals, Phil Cancilla – Drums

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