MISS MAY I – SHADOWS INSIDE MISS MAY I – SHADOWS INSIDE
Mit ihrer neuen Scheibe „Shadows Inside“ startet die US-Metalcore-Truppe MISS MAY I frisch durch. Indem sie sich von ihren Metalcore-Wurzeln weiterentwickeln und viele Groove... MISS MAY I – SHADOWS INSIDE

Mit ihrer neuen Scheibe „Shadows Inside“ startet die US-Metalcore-Truppe MISS MAY I frisch durch. Indem sie sich von ihren Metalcore-Wurzeln weiterentwickeln und viele Groove und NU Metal-Einflüsse verarbeiten, kreieren MISS MAY I mit neuem Ehrgeiz und gestärktem Selbstvertrauen jede Menge Riff-Monster. So ist „Shadows Inside“ vollgepackt mit einprägsamen Ohrwürmern.

MISS MAY I sind mittlerweile seit 10 Jahren im Metal-Business und haben sich in dieser Zeit beachtlich nach Oben gearbeitet. Im Metalcore-Underground groß geworden machen sie sich mit Ihrem neuen Silberling „Shadows Inside“ nun auf, ihre Komfortzone zu verlassen und ihren Sound weiterzuentwickeln. Diese Weiterentwicklung wurde sowohl von innen heraus, als auch von außen beeinflusst.

Im Kern bedeutet dieser Schritt, dass der wuchtige Metal-Sound mit groovigen und einprägsamen Elementen verfeinert wird und hierdurch wahre Riff-Monster und Ohrwürmer entstehen. Diese eingängigen Elemente entstammen zu großem Maße dem Groove oder NU Metal. Teils sind sogar fast poppige und Hard Rock Elemente zu vernehmen. Das bedeutet auch, dass Sänger Levi teils etwas weniger präsent und der Klargesang von Bassist Ryan bei einigen Songs sehr prägend ist. Auch die Gitarrensoli fallen zahmer aus und setzen mehr auf Groove. Dagegen stehen in den härteren Passagen krachende Gitarren-Riffs, Double Bass Attacken und ein growlender und shoutender Sänger Levi Benton, die allesamt den Songs ordentlich Kraft, Tempo, Druck und metallische Wucht verleihen.Miss May I - Shadows Inside - Artwork

Wie viele der anderen Songs, startet der Opener „Shadows Inside“ mit brachialer Metalcore Power und tritt das Gaspedal ganz tief durch, um im Refrain gebremst und mit ein paar Oh Oh Oh´s melodiös verfeinert zu werden. „Under Fire“, „Casualities“ und „My Sorrow“ laufen nach derselben Songstruktur.

Bei „Never let me stay“ sind MISS MAY I trotz ein paar eingestreuter Growls im poppigen Metal angekommen und verlassen die ursprünglichen Metalcore-Wurzeln. Dennoch kommt der Song atmosphärisch und kraftvoll rüber. „My Destruction“ startet mit Akkustik-Gitarren, geht rockig und groovig weiter und kommt ausnahmsweise fast ohne Klargesang aus.

Bei „Crawl“ steht dann anfangs wieder der Klargesang im Vordergrund und trägt diese NU Metal-orientierte Nummer in Richtung eines wuchtigen Groove Metal Abschlusses mit harten Growls neben einem rockigen Klargesangrefrain. „Swallow Your Teeth“ hat dann eine Menge Wut im Bauch und es wird ordentlich abgerotzt,  wenn auch nicht vollkommen brachial und auch im Refrain etwas weichgespült. „Death Knows My Name“ kann man dann als Nummer sehen, die entsteht, wenn man Metalcore mit Hard Rock kreuzt.

Krachende Gitarren und Vollgas-Drums finden sich dann bei „Lost In The Grey“, einer Metal-Nummer, die viel von den Metalcore-Wurzeln verrät.

Insgesamt haben MISS MAY I mit „Shadows Inside“ Brücken geschlagen, die ihnen für die Zukunft neue Möglichkeiten geben. Gekonnt werden die Metalcore-Wurzeln mit melodiösen Spielweisen anderer Stilrichtungen verknüpft und zu einprägsamen Monster-Krachern verwoben. Auch wenn mancher Refrain sehr weichgespült wurde, so dass er manchem Hard Rock-Song gut zu Gesicht stehen würde, gehen MISS MAY I diese musikalische Verknüpfung konsequent, glaubwürdig und professionell an. Mit unbändiger Kraft, einer jahrelangen Erfahrung und einem unnachgiebigen Geist wurden Songs geschaffen, bei denen jeder einzelne zündet. Und das macht „Shadows Inside“ zu einem sehr starken Album.

Anspieltipp: Shadows Inside, Lost in the Grey, My Destruction

Review: Michael Glaeser

Hörprobe auf Youtube von „Shadows Inside“:

Tracks

  1. Shadows Inside 3:56
  2. Under Fire 3:17
  3. Never Let Me Stay 3:20
  4. My Destruction 2:55
  5. Casualties 3:21
  6. Crawl 3:27
  7. Swallow Your Teeth 4:00
  8. Death Knows My Name 2:59
  9. Lost In The Grey 3:30
  10. My Sorrow 3:40

 Line up: Levi Benton – Gesang, BJ Stead – Gitarre, Justin Aufdemkampe – Gitarre, Ryan Neff – Bass/Gesang, Jerod Boyd – Schlagzeug

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