LACRIMAS PROFUNDERE – HOPE IS HERE LACRIMAS PROFUNDERE – HOPE IS HERE
Was macht eine erfolgreiche Metalband nachdem sie bereits durch 29 Länder getourt ist, neben Berlin und Moskau auch in Tokio und Peking auf... LACRIMAS PROFUNDERE – HOPE IS HERE

Was macht eine erfolgreiche Metalband nachdem sie bereits durch 29 Länder getourt ist, neben Berlin und Moskau auch in Tokio und Peking auf Tour war und mehr als 100.000 Tonträger verkauft hat? Richtig, man macht genauso weiter. Denn auch die besten Bands können sich immer noch steigern. 2016 brachte großartige Veränderungen für die Bayern. Mit neuem Partner Oblivion/SPV im Rücken erschien unter dem Titel „Hope Is Here“ das erste Konzeptalbum der Goth Metaller aus München.

Das Album ist sehr ruhig, bietet eingängige Melodien und schafft eine stimmungsvolle, fast mystische Atmosphäre – Gesamt noch etwas melancholischer als bisher. Treibende Gitarrensoli und rockige Elemente lockern diese Atmosphäre zwischendurch auf. „Ein Konzept haben wir bislang noch nie angefasst und es hat uns ziemlich herausgefordert, aber als Rob anfing die Story zu schreiben und sich darin komplett vergraben hat, gab es irgendwann einfach kein Zurück mehr“, erklärt der Gitarrist der Dark Rocker aus Bayern. Oliver Nikolas. „Wenn man ein Konzept hat, dann muss man es ähnlich aufbauen wie einen Film, man muss gewissen Stimmungen folgen und genau überlegen, wo man die schnelleren, härteren Stücke und wo die langsameren und eher traurigen Momente einbaut“, fährt der Bandgründer fort. Drei Jahre hat sich die Band Zeit gelassen und das hört man: „Nie haben wir härter, nie besser als Einheit zusammengearbeitet“, beteuert Oliver stolz.

In der Vergangenheit fanden Songwriting-Sessions in den eigenen vier Wänden und in kompakten Zeiträumen im Proberaum statt. An „Hope Is Here“ wurde jedoch mit Unterbrechungen drei Monate lang in den ´The Engine Studios` an der Vorproduktion gefeilt. Das gab dem Material die Möglichkeit, schnell Form anzunehmen und die Visionen frei zu entfalten. „Eine der Herausforderungen, die wir uns selbst gesetzt hatten war, dass jede einzelne Note die Leute so hart wie nur irgend möglich treffen sollte, unausweichlich“, so Oliver Nikolas. „Jetzt haben wir endlich das Gefühl, dass wir das nächste Level erreicht haben“, findet Oliver.

Und tatsächlich, mit „Hope Is Here“ zerren die Münchner den Hörer raus aus seiner Welt, in einen tiefen Wald, zu einem Jungen namens Aramis. Der Junge streift durch das dunkle Gehölz, verlassen, ausgestoßen, alleine. Nur weil er anders ist als die anderen. So die Kurzfassung des Konzepts.

Biografie von Lacrimas Profundere

Sich auf dem Erreichten auszuruhen war auch für Lacrimas Profundere nie Option. Nicht umsonst zählt die Band zu den reisefreudigsten des Genres. Sie steht mehr denn je für schweißtreibende und emotionsgeladene, einmalige Rockshows. Mit ihrer ganz besonderen Mischung aus Melancholie und Gothic, gepaart mit den Rock- und Metal-Einflüssen die von den einzelnen Mitgliedern eingebracht werden, konnte bereits 2004 mit „Ave End“ ein Meilenstein des härteren Goth Rocks geschaffen werden.

Lacrimas Profundere - Hope Is Here

Lacrimas Profundere – Hope Is Here

Die bereits nach drei Wochen ausverkaufte Limited Edition wird seither sogar als Sammlerstück gehandelt. Mit dem Nachfolger „Filthy Notes For Frozen Hearts (2006)“ schafften es die damaligen Jungspunde endgültig, ihre ganz besondere Szene- Trademark zu etablieren. So fanden sich die Münchner in den Media Control Charts und weltweit in Rock- und Indie Radios wieder, sodass selbst US-Jackass-Star Bam Margera auf die Truppe aufmerksam wurde.

Als feste Gothic Größe etabliert und unterstützt durch Rob Vitacca, dem charismatischen Neuzugang an den Vocals, wurde auf „Songs For The Last View (2008)“ weiter am einzigartigen Sound gefeilt.

Auch dieses Album entwickelte sich zum Charterfolg, und während ZDF den Montagskrimi „Nachtschicht und das tote Mädchen“ mit dem Track ´And Gods Ocean` unterlegte, der neben etlichen Versionen auf YouTube u.a. auch von Bam Margera und Alissa White-Gluz (Arch Enemy) gecovert wurde, brachen die Musiker mit dem an Heavy Riffs und Rock orientierten Nachfolger „The Grandiose Nowhere (2010)“ nach Südamerika, Spanien und Griechenland auf.  Und zu ihrem bislang größten Abenteuer, der ersten Headliner-Tour durch China.

„Antiadore (2013)“, auf dem sich niemand Geringerer als Ricky Warwick (Thin Lizzy, Black Star Riders) als Gastkomponist verewigte, ermöglichte den nächsten Schritt auf der Erfolgsleiter: der ersten Welttournee. Neben Portugal, Belgien, China, Japan und Korea und der Headliner-Position der wiederbelebten Wacken Roadshow, war auch 2014 geprägt von der größten Leidenschaft der Jungs, der Bühne. Egal wie groß, wie weit und ob Festival oder Hinterhof.

Unter dem Titel „Hope Is Here“ erschien letztlich im August bei SPV das hier besprochene erste Konzeptalbum der Bayern.

Hier das Video zum Titelsong

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de