Das neue Album von KREATOR „Gods Of Violence“ erscheint am 27.1. Das neue Album von KREATOR „Gods Of Violence“ erscheint am 27.1.
Melodienreichtum, harte Riffs mit symphonischen Hintergrundelementen und akustischen Parts gepaart mit düsteren Texten voller Mythen und großer Sorge um die aktuelle Weltsituation - das... Das neue Album von KREATOR „Gods Of Violence“ erscheint am 27.1.

Melodienreichtum, harte Riffs mit symphonischen Hintergrundelementen und akustischen Parts gepaart mit düsteren Texten voller Mythen und großer Sorge um die aktuelle Weltsituation – das neue Album „Gods Of Violence“ von KREATOR bleibt der umfangreichen Fangemeinde nichts schuldig. Thrash Metal vom Feinsten!
Am 27.1. ist es so weit! Mit der neuen Platte „Gods Of Violence“ ist den Essener Thrashern ein auch für ihre unvergleichlich steile Karriere außergewöhnlich temperamentvolles und besonderes Werk gelungen. Mit unbändiger Kraft aus dem wild schlagenden Herzen einer der besten und vielseitigsten Metal-Bands aller Zeiten.

Nur wenige Bands können auf eine derartig lange und mannigfaltige Geschichte zurückblicken wie KREATOR. Auf faszinierende Weise gelingt es Kreator immer wieder, sich künstlerisch in Frage zu stellen, herauszufordern und neue Horizonte zu erforschen.  Darüber hinaus kommen sie zu hochexplosiven Ergebnissen. Das neue Album „Gods Of Violence“ ist die bereits 14. Scheibe der sympathischen und weltoffenen Band.

Wie häufig in solchen Fällen, begann auch hier alles mit einer guten Idee.  KREATOR-Mastermind Mille Petrozza hatte mit großer Sorge die aktuelle Weltsituation und  Nachrichtenlage studiert. Insbesondere die Terroranschläge von Paris ließen in ihm die Erkenntnis reifen, dass es eine Kontinuität menschlicher Bösartigkeit gibt, die von der Antike bis in unsere Tage reicht. Eine Überlegung, die wiederum die Vorlage zu einem Gedankenspiel lieferte, für das Petrozza aktuelle Entwicklungen mit Erzählungen aus der griechischen Mythologie verzahnte. Daraus entstand schließlich der Song ‚Gods Of Violence‘, dem das Album seinen Titel verdankt. „Religion hat aktuell wieder eine Bedeutung erlangt, die ich vor 20 Jahren nicht für möglich gehalten hätte“, sagt Mille. „Da findet eine wahnsinnig gefährliche Polarisierung statt, die dazu führt, dass wir alle einander immer mehr hassen. Darüber wollte ich schreiben.“

Kreator - Gods Of Violence - Artwork

Kreator – Gods Of Violence – cover

Damit war ein Grundgedanke des Albums gefunden, der zum Beispiel auch mit dem Brachialbrett ‚World War Now‘ weitergesponnen wird. Der Song geht von der Beobachtung aus, dass wir uns mitten in einer Art Drittem Weltkrieg befinden. Allerdings nicht in der Form, wie wir es lange befürchtet hatten also als Atomkrieg. „Heute haben wir es mit einem Krieg zu tun, in dem die Waffen auf allen Seiten Hass und religiöse Verblendung heißen“, so Petrozza. Es sei ein vertikaler Krieg, der von den Medien ebenso geführt werde wie von Fanatikern jeglicher Provenienz.

Bereits das Intro zum Opener ‚Apocalypticon‘ verleiht dem Grundgedanken des Albums den passenden bombastischen Rahmen. Mit Marschtrommeln und einem „wagneresken“ Chor wird das außergewöhnliche Metal-Hammerwerk eröffnet. Brachiale und intime Passagen zeichnen sich in der Nummer durch einen ökonomisch vorbildlichen Umgang mit Dynamik aus. ‚Death Becomes My Light‘ beschäftigt sich mit einer Nahtoderfahrung und dauert als  großes Epos am Ende beinahe acht Minuten.

Und falls Ihr denkt ihr hört nicht recht, Mille singt tatsächlich zwischendurch auch Deutsch. Mit dem Indie-Schnulzensänger Dagobert kommt auch ein unerwarteter Gast zum Einsatz, außerdem half die italienische Death Metal-Band FLESHGOD APOCALYPSE bei den orchestralen Parts von insgesamt vier Songs. Und die zwölfjährige Musikerin Tekla-Li Wadensten übernahm die Harfe bei »Gods Of Violence«.

Die Fähigkeit, derart komplexe Gedankenstränge, wie sie für »Gods Of Violence« typisch sind, zu einer plakativen, universell verständlichen Aussage zu verdichten, die bestens mit dem Zeichensystem des Metal korrespondiert, war stets ein typisches Merkmal des kreativen Kopfes der Band. Mille Petrozza ist in der Metal-Szene groß geworden und sein Horizont in Bezug auf Musikverständnis und Interesse auch an anderen Musikrichtungen ist groß. Mille war immer offen für Inspirationen aus sämtlichen anderen Bereichen. Auch seine Texte sind keine platten Genreschablonen, sondern kluge Zeitgeistdiagnostik mit Humor und einem ausgeprägten Hang zu Klischees. So auch auf dem neuen Album.  Einer der besten Songs auf »Gods Of Violence« heißt tatsächlich ‚Satan Is Real‘.

Hier eine HÖRPROBE und ein Interview von Mille auf YouTube

Drei Jahre harte Arbeit

Drei Jahre haben KREATOR an »Gods Of Violence« gearbeitet. Nachdem Petrozza die elf Songs im Winter 2015 vorproduziert hatte, begaben sich KREATOR nach Schweden, wo das Album mit der  Metal-Produzentenlegende Jens Bogren in dessen Fascination Street Studios produziert wurde. So entstand ein Werk, das die Grundkoordinaten des Kreator-Kosmos’ nochmal ganz neu verortet.

Wenngleich also auch hier wieder in Teilen unbekanntes Terrain beschritten wird, ist »Gods Of Violence« doch in einer Hinsicht absolut typisch für eine Karriere, in der immer wieder Wagnisse und musikalische Risiken eingegangen wurden. Diskontinuität ist bei KREATOR das Hauptkontinuum.

Line-up:

Sami Yli-Sirniö | Gitarre

Mille Petrozza | Gesang, Gitarre

Christian Giesler | Bass

Ventor | Schlagzeug

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de