GRASPOP METAL MEETING 2016 – Nachbericht GRASPOP METAL MEETING 2016 – Nachbericht
2016 war nicht nur ein Jahr der krassen Line-ups, sondern auch des krassen Wetters. Dennoch war das GRASPOP METAL MEETING 2016 ein mehr als... GRASPOP METAL MEETING 2016 – Nachbericht

2016 war nicht nur ein Jahr der krassen Line-ups, sondern auch des krassen Wetters. Dennoch war das GRASPOP METAL MEETING 2016 ein mehr als geiles Festival. Hier ein ausführlicher Nachbericht mit allen Infos zum letzten und nächsten Festival.

Da die Möglichkeiten nochmal Black Sabbath zu sehen, begrenzt sind und das Line-up des Graspops auch insgesamt mehr als überzeugen konnte, wurde meine Festivalsaison im Juni von einem der größten Metalfestivals Europas eröffnet.

2016 war ein durchaus vernünftiges Jahr für die europäische Festivalsaison.  Trotzdem hat sich wohl kein Festival (außer vielleicht das Download bei London?) – man kann es wirklich kaum anders ausdrücken – so hart gegönnt wie das Graspop Metal Meeting in Dessel. Von Köln aus sind es etwa drei Stunden nach Westen über die belgische Grenze. Das Graspop hat es geschafft, Black Sabbath auf ihrer Abschiedstournee auf die Bühne zu holen, etwas, das sonst nur wenigen anderen gelungen war. Als hätte das nicht schon gereicht, zieren das obligatorische Festivalshirt noch Volbeat, Iron Maiden, Slayer, Nightwish, Twisted Sister, Megadeth, King Diamond und Anthrax und eine ganze Reihe anderer guter und teilweise schwer erreichbarer Bands.

Graspop 2016

Graspop

Der Preis

Ein E-Ticket für die vollen drei Tage  plus Campingplatz kostet 195 € Euro, ein Eintagesticket 95 €, was auf den ersten Blick nach viel Geld aussieht, aber für das sensationelle Line-up beinahe geschenkt ist. Natürlich verteilt das Graspop Festivalbändchen. 2016 waren die 3-Tages-Bändchen schwarz mit blauem Zahnradmuster, ein hübsches Design. Wer ein Einzeltagesticket hat, bekam ebenfalls ein Bändchen, allerdings in einer anderen Farbe, entweder Grün, Rot oder Lila.
An den Bändchen  ist ein kleiner elektronischer Chip, den man am Infieldeingang über ein Lesegerät zieht. So ist immer bekannt, wie viele Leute sich wann auf dem Infield befinden. Das gewebte Bändchen scheint eine passable Qualität zu haben, auch nach einem Jahr hat es sich kaum „aufgerebbelt“, allerdings sind meine Bändchen auch keinen allzu großen Strapazen ausgesetzt.
Verschlossen wird mit den üblichen zusammengedrückten Metallteilen.
Für das Bändchenholen steht man einige Zeit in einer Schlange, leider mit dem Gepäck in der Hand.  Trotzdem ist die Wartezeit abends noch vertretbar. Wie es allerdings ist, wenn man zur totalen Rushhour ankommt, will ich mir lieber nicht vorstellen.

Location, Boden und Campingground
2016 war nicht nur ein Jahr der krassen Line-ups sondern auch des krassen Wetters. So regnete es auch am Graspop immer wieder, was zur Folge hatte, dass die Camping- und Parkflächen teilweise unbenutzbar waren. Zwischendurch gab es zwar Sonnenschein, es blieb aber stets windig, frisch und feucht. Die Bewohner Dessels erlaubten den Festivalbesuchern, stattdessen die langen geraden Wohnstraßen zuzuparken, woraus leider ein relativ langer Fußweg zum Festivalboden resultierte – je nach Parkplatz gut 30 Minuten zu Fuß über Asphaltstraße, dann über Asphaltweg durch den Wald, ehe man auf die schon etwas matschigen Wiesen kam. Bei normalem Wetter stehen Parkflächen bereit; Autos sind auf dem Campinggelände nicht zugelassen.

Graspop

Graspop

Das Gelände sieht aus wie jedes Festivalgelände: weite Wiesen und hin und wieder ein paar Busch- oder Baumreihen. Falls es noch Erwähnenswerteres gab, war dies vor den ganzen Zelten nicht zu sehen.
Die Hauptwege waren großzügig mit großen Rindenmulchstückchen bestreut, die geringfügig die Feuchtigkeit aufnahmen und verhinderten, dass der ursprünglich sicherlich feste Boden sich in ein Matschmeer verwandelte. Das Laufen war immer noch ein wenig anstrengend, allerdings nicht nahezu unmöglich. Der Campingground ist direkt neben beziehungsweise gegenüber dem Infieldeingang.
Duschen gibt es gegen Bezahlung. Die Toiletten sind in großen Zelthallen mit Holzboden untergebracht, was sie äußerst angenehm nutzbar macht, da nicht 20 Leute um fünf Dixieklos stehen, und sowohl Toilettenhäuschen als auch Besucher im fragwürdigen Matsch versinken. Das Klopapier – diese Riesenrollräder – ist an der Innenseite der Tür angebracht. Die Toilettenzelte sind auch meistens einigermaßen beaufsichtigt, so wird ein gewisser Hygienestandard bewahrt. Die Camping-Klosituation ist top: Man kann im Trockenen warten, es ist beleuchtet, nicht bitterkalt, nicht super matschig, Klopapier ist meistens vorhanden. Die Zelte befinden sich direkt am Hauptweg den Campingground entlang und sind nicht zu verfehlen.
Neben ihnen sind lange Wasserbecken.
Das Aufstellen von Pavillons ist natürlich erlaubt, diese dürfen aber eine Größe von 3×3 Metern nicht überschreiten; laute Musikanlagen, weiterentwickelte Gasbrenner, Kohlegrills und natürlich Glas sind auf dem gesamten Gelände verboten.

Graspop

Graspop

Das Infield:

Erscheint recht weitläufig, ist aber gar nicht so unendlich groß. Nach dem großen Eingangstor mit den vielen Durchgängen an den Fresszelten und einem großen Frühstückszelt – und, wieso auch immer, einem Riesenrad – vorbei geht es geradeaus zu den beiden Hauptbühnen, die man auch von Anfang an sehen kann. Vom Eingangstor bis direkt vor die Bühne dauert es bei matschigem Boden allerdings fast 10 Minuten. Richtung Hauptbühnen fällt der grasbewachsene Boden ein wenig ab.
Main Stage 1 und Main Stage 2 stehen direkt nebeneinander, sind grob geschätzt so groß wie die von Wacken und werden logischerweise abwechselnd bespielt.
Des Weiteren gibt es noch zwei große längliche Zelthallenbühnen mit Holzboden, die etwa gleich groß scheinen, genannt Marquee und Metal Dome. Die eine ist direkt am Hauptweg Richtung Main Stages, die andere am Ende eines sehr kurzen Weges, der links vom Hauptweg abgeht. Hiervor auf einem kleinen Platz findet sich auch die vergleichsweise winzige Jupiler Stage. Jupiler ist das auf dem Graspop verkaufte Bier. Die Akustik in den Zelten donnert etwas, je nach Musikstil, Menschendichte und Standort drinnen empfiehlt es sich hier, Ohropax oder ähnliches zu tragen, wenn man irgendwie die Musik auch vernünftig hören möchte.
Die Main Stages sind praktisch von überall wenigstens ein wenig zu hören; begibt man sich dann auf das Infield-Infield der Main Stages, wird die Musik direkt gut hörbar. Auf etwa der Hälfte, kurz vor der Technik und um die Lautsprecher herum herrscht wenige Quadratmeter eine wirklich entsetzliche, fast sichtbare Lautstärke. Wer hier steht: Ohropax ist euer Freund. Hat man sich aber aus dem kleinen Radius dieser Stelle hinausbegeben, direkt vor die Bühne und dorthin, wo im wahrsten Sinne des Wortes die Musik spielt, reißt nur noch „normale“ Festivallautstärke am Trommelfell. Soll heißen: je nach Tonhöhe oder Technikazubi vielleicht doch n bisschen laut, aber insgesamt nicht lauter als andere Bühnen. Gerade so dröhnend, dass die Musik euer Inneres mit- aber nicht kaputtreißt – es sei denn, die Technik ist übersteuert.

Graspop

Graspop

Das Essensangebot ist das Übliche, Hotdogs, Sandwiches, Döner, etc. pp, allerdings für die Qualität auch für Festivalpreise ein wenig überteuert. Man wird davon nicht krank, aber auch im positiven Sinn haut es einen nicht gerade um. Es ist halt etwas zu Essen, und tut halbwegs das, was es in erster Linie soll – verhindern, dass man nicht aus Nahrungsmangel zusammenklappt.
Wie alles, was man auf dem Infield kauft, bezahlt man das Essen mit den Graspoptokens, kleine Plastik-Essensmarken, die man schon vorab oder auf dem Festivalgelände erwerben kann. 2016 waren sie in einem blassen Zahnarzt-Grünton. Zurückgeben kann man die am Ende überfälligen übrigens anscheinend nicht.
Auch aus Plastik sind leider auch die Getränkebeche. Und nicht aus dem festen, durchsichtigen Plastik, dass man sie hätte mitnehmen und wiederverwenden könnte, sondern einfach weiße Einmalplastikbecher. Weil natürlich niemand aus der Crowd rausgeht, um seinen Becher wegzubringen, und überhaupt mir auch nicht so waaaahnsinnig viele Mülleimer aufgefallen sind, ist das Gelände irgendwann gespickt mit weißem Plastikmüll. Ist jetzt nicht so super umweltfreundlich und könnte eigentlich mal anders organisiert werden.
Mein Tipp daher: eher im Camp irgendwie versuchen, eine möglichst gute Basis zu finden. Sinnvoll wäre es wirklich, fast ausschließlich sein eigenes Dosenzeug auf dem Campinggelände zu essen; leider kollidiert das mitunter mit dem straffen Zeitplan, den man vielleicht hat. Für ambitionierte Konzertbesucher ist das nicht einfach, aber hey: einfach so gut wie möglich und dann so lange wie möglich auf dem Infield durchhalten. Nicht umsonst kostet das Ticket fast 200 €, und davon werde ich dann auch in vollen Zügen Gebrauch machen.
In der Hinsicht ist das Graspop also wirklich ein Spagat zwischen „Was kann ich?“ und „was will ich?“.

Graspop

Graspop

Bands
Jetzt aber zum Wesentlichsten: der Musik. Die Band, die seit 1996 – also seitdem dem „Graspop“ die Worte „Metal Meeting“ angehängt wurden – am öftesten headlinerte, ist Iron Maiden. Weitere ähnlich oft wiederkehrende Bands sind zum Beispiel Slayer, Cradle of Filth, Slipknot, Saxon und ehemals Motörhead. Wie ein Blick auf die Line-up-Historie beweist, ist auf das Graspop immer mehr oder weniger Verlass, dass sich rein bandmäßig die 195 € lohnen. Nicht nur kommen die totalen Straßenfeger, sondern auch Bands, die so vielleicht gar nicht so oft zu sehen sind, wie etwa die Winery Dogs, Halestorm oder Skillet. Eine so hohe Banddichte hat auch seine Nachteile – alles ist kaum schaffbar. Bands, für die andere kleinere Festivals einen Headlinerplatz oder wenigstens einen in der zweiten oder dritten Reihe eingeräumt hätten, spielen auf dem Graspop schon frühabends, so geschehen mit Disturbed, den Dropkick Murphys oder Powerwolf. Wenn Apocalyptica nur im Zelt spielen, parallel zu Amon Amarth auf der Main Stage um 21:00 Uhr, weißt du, dass du auf dem Graspop bist. Wenn du nicht vor Slayer stehen kannst oder wenn du leider schräg vor Slayer stehen musst, weil danach auf deiner Bühne Nightwish spiele,n weißt du auch, das Graspop ist. Und wenn du Iron Maiden und Twisted Sister direkt hintereinander hast, bist du dir 100%ig sicher, das Graspop ist. Vor allem, weil Maiden schon in der Dämmerung um 21:00 Uhr anfängt. Und von den „kleineren Bands“ vor 17:00 Uhr möchte man ja auch noch etwas mitbekommen. Andersrum hat das aber auch seinen Vorteil: wenn die ganze Zeit so gutes Zeug läuft, verteilen sich die meisten Menschen mehr. Wer in Megadeth reingeht, da in 2 oder 3 Stunden Black Sabbath spielt, bekommt immer noch einen vollkommen akzeptablen Platz in der vorderen Hälfte vor der Bühne zwischen ihr und der Technik. Gegen die 10. Reihe kann man nicht meckern.

Graspop

Graspop

Die Konzerte waren jedenfalls ziemlich gut. Kritik könnte man vielleicht bei Fleshgod Apocalypse im Zelt äußern, denen die Technik sowohl ihr Klavier als auch ihre Sängerin nahezu abgedreht hat – der Rest klang dann ziemlich lame. Gute Stimmung war dagegen bei Twisted Sister, vor allem, wenn man relativ weit vorne in der Mitte stand. Dee Snider war in Topform, und so viel „ROCK!“ auf einem Konzert hört man selten. Definitiv haben 100.000 Leute noch einmal eine der letzten Gelegenheiten wahrgenommen, ein Twisted Sister-Konzert zu besuchen, was sich immer zu lohnen scheint. Star des ganzen Festivals waren natürlich Black Sabbath. Sogar für Headlinerverhältnisse war es davor brechend voll, die Füße gingen kaum noch auf den Boden. Als der Mann der Stunde dann begleitet von den lauten, langsamen und schleppenden Tönen der Verdammnis auf die Bühne trat, hat man wohl selten so lauten Jubel gehört. Ozzy Osbourne, in schlichtes schwarzes Sweatshirt und Cardigan gekleidet, wippte grinsend hin und her, während „GENERALS GATHERED IN THEIR MASSEEEEEEES“ aus tausenden von Kehlen hallte. Die schiere Flut von Lichtblitzen, bunten Strahlen, betörender Lautstärke hin- und herschwappenden Menschenmassen und der schieren Kraft der Lieder führte dann zu einem gewissen enthusiastischen Rauschzustand.
Fazit:
Insgesamt lohnt sich das Graspop für Leute, die

  • genug Durchhaltevermögen haben, mit einem ansonsten eher (für die Festivalzeit) verlangsamten Kreislauf und Energieumsatzsystem gesegnet sind und so auf einmal wirklich viele absolute Topacts abgreifen können
  • das zwar nicht besitzen, aber auch ohnehin nicht vorhaben, mehr als 4 Bands pro Tag zu sehen und
    ansonsten im Camp bleiben

    Graspop

    Graspop

Nachteile:

  • Es sollte mehr auf Umweltschutz  geachtet werden
  • die Essenssituation; das Preis-Leistungs-Verhältnis ist, mit Schulnoten ausgedrückt, eher eine
    3- oder 4+. Vor allem der Plastikmüll ist unschön.
  • die Banddichte hat auch eine Kehrseite: es lässt sich kaum vermeiden, irgendetwas zu verpassen.
    Und das nicht nur in dem üblichen Maße, wo eine mittelgroße Band mit dem Headliner kollidiert.
    (gut: parallel zum Headliner spielt mitunter gar niemand anderes)
  •  je nachdem, wo geparkt wird, hat man einen ordentlichen Trip vor sich.

Wer sich den Ticketpreis vor allem mit dem LineUp rechtfertigen lässt, liegt beim Graspop jedenfalls nicht falsch.
Kurzübersicht:
Bändchen: Ja. Farbunterschiede; 3-Tages-Bändchen ist 2016 schwarz mit blau.

Camping: Wiesen wie jedes Festivalgelände, ausreichend und beinahe luxuriöse Toiletten. Die Parksituation und der  Gepäckweg letztes Jahr wetterbedingt suboptimal.

Infield:    extrem groß. Daher ausreichend Platz, aber auch lange Wege. Zwei abwechselnd bespielte Hauptbühnen, zwei große, längliche Zeltbühnen, eine kleine Nebenbühne. Essensstände und großes Frühstückszelt. Fällt von Eingang bis zu den Main Stages leicht nach unten ab. Toilettensituation akzeptabel, für Festivalmaßstäbe nicht übermäßig unhygienisch, genug vorhanden. Die gängigen Modelle nach dem Prinzip Dixieklo.

Essen: Im üblichen Maße vorhanden, aber selbst für Festivalessen und im Verhältnis zur Qualität ein wenig überteuert, krank wird man davon aber nicht. Als Bier wird das belgische Jupiler verkauft. Man bezahlt nicht mit Geld, sondern mit Wertmarken, die man vorher auf dem Gelände (für 2,85 €/Stück) oder per Vorbestellung (2,50 €/Stück) bestellen kann. Leider wird das Bier in Pappbechern verkauft, die dann dazu neigen, überall liegengelassen zu werden

Graspop

Graspop

Line-up:   Der Hammer. Black Sabbath, Iron Maiden, Twisted Sister, Volbeat, Nightwish, Slayerheadlinerten. Andere Bands waren Megadeth, King Diamond und Anthrax, um nur einige zu nennen. Einziger Nachteil: Eigentlich kann man kaum alles sehen (Apocalyptica und Amon Amarth spielten gleichzeitig nach Megadeth und vor Black Sabbath). Insgesamt traten anscheinend 106 Bands auf.

Besucher:  Laut Dee Snider befanden sich an dem Maiden/Twisted Sister-Tag 110.000 Leute auf dem Infield. 2016 hatte das Festival insgesamt offenbar 155.000 Besucher

NÄCHSTES GRASPOP:  vom 16. – 18. Juni 2017. Der Campingground ist von Do, 15.6, 14:00 bis Mo, 19.6, Mittags durchgehend geöffnet. Im 10.000-Seelen-Dorf Dessel, Belgien. Von Köln aus drei Autostunden nach Westen. Mit Rammstein, Deep Purple, Scorpions, Sabaton, Evanescence, W.A.S.P, In Flames, Five Finger Death Punch, Alter Bridge, Rob Zombie u.a.

Festivalbericht Graspop 2016 und alle Fotos von Clara C. Wanning

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