Die Apokalyptischen Reiter sind zurück – Nachbericht Die Apokalyptischen Reiter sind zurück – Nachbericht
Die Apokalyptischen Reiter sind zurück und beglückten die Frankfurter Batschkapp am 26.10.2017 mit ihrem Besuch. Die Apokalyptischen Reiter sind zurück – Nachbericht

Die Apokalyptischen Reiter sind zurück und beglückten die Frankfurter Batschkapp am 26.10.2017 mit ihrem Besuch.

Zunächst wurden mit einem gehörigen Schuss „Motorowl“ ins Getriebe die Fans bestens vorbereitet und auf Touren gebracht.Die fünf Jungs, wie der Hauptakt ebenfalls aus Thüringen, zelebrierten feinsten Psychedelic Doom Rock und erinnerten in Drang und Esprit an bekannte Genre-Größen wie Witchcraft und Co.

Die Apokalyptischen Reiter

Zahlreiche Tempowechsel, sowie Variabilität im Gesangsvortrag belebten die eindrucksvolle Vorstellung. Beeindruckend war in gewisser Weise auch der Schlagzeuger. Nicht nur in seinem Spiel, sondern auch in seinen Ausmaßen so gewaltig, so daß das aufgebaute Trommelwerk einem Kinderspielzeug glich.

Zum Teil wurde von ihnen ein derart wildes Spiel zutage gebracht, daß dem Sänger und zugleich Gitarristen eine der Saiten riss, was ihn in der Ausübung seiner Künste nicht beirrte. Nach dem Stück wurde schnell das Gerät gewechselt und weiter ging es.

Vor gut zwanzig Jahren wären Motorowl wohl nicht die ganz passende Wahl als Vorband für die Apokalyptischen gewesen.

Die Apokalyptischen Reiter

Doch präsentierten sie sich als ein würdiger Vorbereiter, da sie in ähnlicher Weise, nur in einer anderen Spielart, die Verschmelzung sanfter und rauherer Töne praktizieren.

Angeheizt und aufgeladen erwartete das Publikum „die Rückkehr“ der Reiter. Diese kamen sobald auf die Bühne und bewiesen, daß sie seit jeher eine Live-Band sind und schürten von Beginn an das Feuer. An Energie und Spielfreude haben sie nichts eingebüßt. Im Gegenteil. In der gut zwei jährigen Bühnenabstinenz scheinen sie neu aufgetankt zu haben.

Sänger „Fuchs“, seines Zeichens Energiebündel und „Känguruh“, tobte wie gewohnt einem Wirbelwind gleich über die Empore und ließ den Funken überspringen. Von der ersten Minute an wurde die versammelte Menge mitgezogen und bewies bei den meisten Liedern große, lautstark vorgetragene Textsicherheit und ausgelassene Hüpffreudigkeit.

Die Apokalyptischen Reiter

Erklang in letzter Zeit mancherorts Bedauern, die Apos würden mit den Jahren immer weicher werden. So überzeugten sie dato mit einer guten Mischung aus älteren und neuen Werken und begeisterten somit ihre Anhängerschaft. In einer Etappe wurden sogar Stücke aus den Anfangszeiten ausgepackt, die optisch imposant durch einen im fluoreszierenden Anzug steckenden Sänger dargeboten wurden.

Die Apokalyptischen Reiter

Die an dem Abend gut besuchte Batschkapp bietet an ihrem neuen Standort um einiges mehr Platz. Trotzdem ist der Auftrittsraum überschaubar geblieben. Und da fühlen sich Darbietende und Auditorium am wohlsten und die Magie, die einem Reiter-Auftritt gewöhnlich innewohnt, kommt so am besten zur Geltung.

Also wer noch nicht in den Genuss einer dieser beiden Bands gekommen ist, dem lasse gesagt sein, nichts wie hin und abgehen.

Nachbericht: Daniel Oestreich

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Die Apokalyptischen Reiter

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