Deutsche sparen 2017 beim Sommerurlaub Deutsche sparen 2017 beim Sommerurlaub
Die Deutschen sind Europameister im Reisen – dafür legten sie bisher von allen Europäern auch am meisten Geld auf Seite. Für den Sommerurlaub in... Deutsche sparen 2017 beim Sommerurlaub

Die Deutschen sind Europameister im Reisen – dafür legten sie bisher von allen Europäern auch am meisten Geld auf Seite. Für den Sommerurlaub in diesem Jahr jedoch wollen Sie, gemessen am Haushaltseinkommen, deutlich weniger Geld ausgeben als im Vorjahr. Das belegt eine Untersuchung der Ferratum-Gruppe.

Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern zeigen die Deutschen in diesem Jahr eine weitaus geringere Bereitschaft richtig Geld für die Sommerferien auszugeben. Das zeigt das aktuelle Summer Barometer von Ferratum, einem Anbieter für mobile Konsumentenkredite. Demnach sind hierzulande Privathaushalte nur bereit, 39 % des verfügbaren Einkommens in die Urlaubskasse für den Sommerurlaub zu zahlen. Das entspricht im Durchschnitte 1.145 Euro. 2016 hatten die Deutschen noch 71 % des Haushaltseinkommens für den Sommerurlaub zurückgelegt. Doch nicht nur die Deutschen wollen bei den Ausgaben sparen: 33 % der Europäer planen für den Sommerurlaub in diesem Jahr weniger Geld ausgeben, während 24 % ihr Urlaubsbudget erhöhen wollen. Besonders großzügig zeigen sich die Urlauber im Osten Europas, die teilweise über 70 % des verfügbaren Haushaltseinkommens für Sommerausgaben einplanen. An der Spitze Bulgarien mit 72 % des Haushaltseinkommens.

PI-Summer-Barometer-2017-Anteil-Urlaubsbudget-Reisen

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Inlandsreisen im Trend

2017 verbringt die Mehrheit der Europäer ihre Sommerferien gerne im eigenen Land. In diesem Sommer wollen die Europäer 18 % der Ausgaben in Inlandsreisen investieren. Nur 8 % der Ausgaben sollen für Auslandsreisen verwendet werden. Gemessen am gesamten Urlaubsbudget, nimmt Deutschland die Spitzenposition ein. Mit 47,9 % des Urlaubsbudgets geben die Deutschen so viel Geld für Reisen aus wie keine andere Nation. Auch in Schweden (44,2 %) und Norwegen (40,8 %) erfreut sich das Reisen immer noch großer Beliebtheit. An letzter Stelle steht Dänemark und gibt  im Durchschnitt nur 12,3 % des Budgets für Reisen aus.

Für die Buchung der Reise, sind in Europa Reiseportale wie AirBnB unterschiedlich beliebt. In Deutschland buchen 43 % der Haushalte auf diese Art. Im europäischen Vergleich befindet man sich damit unter den Top 3 hinter Bulgarien (56,3 %) und Schweden (52,9 %). Auffällig sind zudem die unterschiedlichen Preise, die Kunden bereit sind pro Hotelübernachtung zu zahlen. Nur 18,8 % der Deutschen sind bereit, mehr als 100 Euro für eine Übernachtung zu zahlen. 83,3 % der Finnen hingegen würden mehr als 100 Euro pro Nacht zahlen und 80,0 % der Schweden.

Am liebsten in Gesellschaft

Besonders beliebt sind bei den Deutschen im Sommerurlaub vor allem soziale Aktivitäten. Für Strandbesuche, Ausgehen oder Restaurantbesuche greifen 20,5 % (VJ: 14,9 %) der deutschen Urlauber gerne ins Portemonnaie. Ebenfalls sehr populär sind nach wie vor die Erholung mit der Familie oder auch alleine sowie sportliche Aktivitäten (15,1 %). Danach folgen auf der Beliebtheitsskala Reisen im Inland (12,9 %) und ins Ausland (10,8 %).

Krystof Kuban, Geschäftsführer der Ferratum Germany, kommentiert: „Die Verteilung des Urlaubsbudgets zeigt einmal mehr, dass die Europäer ihren Urlaub am liebsten im eigenen Land verbringen und dabei sehr unterschiedliche Prioritäten setzen, was die Aktivitäten im Urlaub betrifft. Auffällig ist dabei, dass viele Europäer auch im Urlaub mobiles Banking rege nutzen. Eine besonders hohe Affinität zeigen hier die Schweden: 92 % der Haushalte nutzen dort mobile Bankangebote – das ist europaweit Spitze. Im europäischen Vergleich haben die Deutschen hier mit einem eher niedrigen Wert von 39 % durchaus noch Nachholbedarf.“

PI-Summer-Barometer-2017-Ausgaben-Sommer-2017

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Über das Ferratum Summer Barometer 2017

Das Summer Barometer™ wurde via Umfrage mittels eines standardisierten Web-Fragebogens für alle Standorte in Europa durchgeführt. Neben den demographischen Angaben der Teilnehmer wurde das monatliche Nettoeinkommen sowie Höhe und Zweck der geplanten Ausgaben im Sommerurlaub 2017 erhoben. Die relativen Ausgaben der Befragungsteilnehmer wurden aus dem Verhältnis der Sommerausgaben zum verfügbaren Haushaltseinkommen in der jeweiligen Region berechnet. Das verfügbare Einkommen jeder Region wurde gemäß den Angaben der Weltbank auf Basis der Zahlen von 2014 berechnet. Über 10.000 Haushalte aus 17 europäischen Ländern nahmen dieses Jahr an der Befragung teil.

Mehr Informationen zum Ferratum Summer Barometer finden Sie unter: www.ferratumbarometer.com/de

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de