BRANT BJORK and THE LOW DESERT PUNK BAND – Tao of the devil BRANT BJORK and THE LOW DESERT PUNK BAND – Tao of the devil
BRANT BJORK war Gründungsmitglied der Desert/Stoner Rock-Legende Kyuss und schon das Cover des Albums weist genau diesen musikalischen Weg. Mit tief verzerrten Gitarren, schleppenden... BRANT BJORK and THE LOW DESERT PUNK BAND – Tao of the devil

BRANT BJORK war Gründungsmitglied der Desert/Stoner Rock-Legende Kyuss und schon das Cover des Albums weist genau diesen musikalischen Weg. Mit tief verzerrten Gitarren, schleppenden Rhythmen und feinstem Desert / Stoner Rock lädt  „Tao of the devil“  zum Zurücklehnen, Augenschließen und einfach Fallenlassen.

Als Mitbegründer von stilprägenden Bands wie Kyuss und Fu Manchu war BRANT BJORK maßgeblich an der Entstehung des Desert oder Stoner Rock beteiligt. Mit seiner neuen Band THE LOW DESERT PUNK BAND bleibt er dieser Richtung treu und bietet mit „Tao of the devil“ feinsten Desert Rock mit ein paar Southern Rock und Blues Einarbeitungen.

Gleich der Opener “The Gree Heen“ bietet den richtigen Einstieg. Schwerfällig dahinwabernde Rhythmen mit tiefen verzerrten Gitarren die zur Mitte des Songs hin Fahrt aufnehmen, um dann wieder stark abgebremst bis zum Ende torkeln.

Brant Bjork

Brant Bjork

„Humble Pie“ ist eine  ebenso schwerfällige Mid-Tempo Nummer, rockig und zum Schluss etwas kräftiger. „Stackt“ dagegen kommt zwar langsam stampfend, aber dafür enorm kraftvoll daher. Beim rockigen „Luvin“ wird etwas (zumindest ein kleines Bisschen) auf das Gaspedal gedrückt, was dem Song einen flotten und frischen Anstrich verpasst. Beim rockigen „Biker No.2“ kommen dann ein paar Southern Rock Einflüsse durch. „Dave´s War“ ist dann eine große Spielwiese auf der sich die Musiker austoben dürfen und ihr Können noch einmal unter Beweis stellen, was aber leider ab einem bestimmten Punkt auf den Einen oder Anderen etwas langweilig und belanglos wirken könnte. „Tao oft he devil“ ist dann ein krönender Abschluss. Langsam dahinstampfend werden allerspätestens bei diesem Song die Augenlider schwer und der Hörer verliert sich in den Tiefen der Musik – auch ohne vorher der Gebrauchsanweisung vom Cover gefolgt zu sein.

Insgesamt ist „Tao oft he devil“ eine absolut geniale Scheibe. Der Sound und die Spielart der Instrumente sind natürlich, stilecht im Gewand der 70er Jahre gehalten. Die Songs bieten hierbei zwar keinerlei Überraschung, sind aber keineswegs langweilig Web Site. BRANT BJORK macht halt das, was er am besten kann und bietet einfach großartigen Desert / Stoner Rock. Seine Fans werden ihn dafür huldigen. Für alle anderen ist es Entschleunigung pur.

Text: Michael Glaeser

Anspieltipp: „Stackt“ und „Tao of the devil“

Hörprobe auf YouTube

Tracks

  • The Gree Heen
  • Humble Pie
  • Stackt
  • Luvin´
  • Biker No.2
  • Dave´s War
  • Tao of the Devil

Line up:

Vocals, Guitar / Brant Bjork
Guitar / Bubba DuPree
Bass / Dave Dinsmore
Drums / Ryan Gut

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