Europas Politiker verurteilen die feigen Anschläge in Brüssel auf’s Schärfste Europas Politiker verurteilen die feigen Anschläge in Brüssel auf’s Schärfste
Bei den heutigen Anschlägen in Brüssel wurden nach neuesten Berichten 34 Menschen getötet und 230 weitere verletzt. Die EU wurde in ihrem Herzen getroffen.... Europas Politiker verurteilen die feigen Anschläge in Brüssel auf’s Schärfste

Bei den heutigen Anschlägen in Brüssel wurden nach neuesten Berichten 34 Menschen getötet und 230 weitere verletzt. Die EU wurde in ihrem Herzen getroffen. Der feige Anschlag galt abermals unseren Werten und löst eine Welle der Solitarität mit den Opfern und ihren Angehörigen aus. Zahlreiche Politiker nahmen zu den Ereignissen Stellung

Verantwortlich für die Gräueltaten ist abermals der IS. In einem Bekennerschreiben hat sich der „Islamische Staat“ zu den Terroranschlägen in Brüssel bekannt. Die selbsternannte Nachrichtenagentur Aamaq die weltweit in allen sozialen Medien IS-Propaganda betreibt, fungiert als Sprachrohr der Dschihadisten.

Bei den Anschlägen in Brüssel wurden nach aktuellsten Medienberichten 34 Menschen getötet und 230 weitere verletzt. Mehrere Explosionen fanden in der U-Bahn und auf dem Flughafen statt. Ob die Anschläge eine Reaktion auf die Verhaftung des mutmaßlichen Terroristen Salah Abdeslams sein sollte, ist noch nicht klar. Tatsache ist, dass die Behörden Belgiens die Situation unterschätzt haben. Sowohl das internationale Terrornetzwerk als auch das Waffenarsenal der Terroristen scheint noch größer zu sein als befürchtet.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier nahm unter anderem auch in seiner Eigenschaft als amtierender Vorsitzender der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zu den erschütternden Ereignissen in Brüssel wie folgt Stellung: „Die mörderischen Anschläge in Brüssel verurteile ich auf das Schärfste. Sie zielen auf das Herz Europas und richten sich in ihrer verbrecherischen Heimtücke auf wehrlose Menschen. In diesen schweren Stunden steht Europa solidarisch zusammen. Belgien ist nicht alleine. Unsere belgischen Freunde können auf die feste Unterstützung durch Deutschland und Europa zählen. Wir stellen uns dem Terrorismus gemeinsam und entschlossen entgegen.“ Steinmeier zeigt sich betroffen: In Gedanken sind wir bei unseren belgischen Nachbarn. Den Opfern und ihren Angehörigen gilt unser tief empfundenes Mitgefühl. Der Krisenstab der Bundesregierung ist umgehend im Auswärtigen Amt zusammengetreten. Der Krisenstab und unsere Botschaft in Brüssel stehen in engem Kontakt mit den belgischen Behörden.“ Der Minsiter ruft zu größtmöglicher Vorsicht auf:  „Wir rufen Reisende, die sich derzeit in Brüssel aufhalten, zu größtmöglicher Vorsicht auf und appellieren an sie, sich über die Lage informiert zu halten und die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts zu beachten.“

Bundesinnenminister Thomas de Maizière zufolge galten die feigen Anschläge nicht nur Belgien, sondern „unserer Freiheit, unserer Bewegungsfreiheit, der Mobilität und allen, die Teil der EU sind“.

Der Bürgermeister von Berlin, äußerte ebenfalls tiefe Betroffenheit über die Anschläge in der Berliner Partnerregion: „Die Nachrichten von den brutalen Terrorakten am Brüsseler Flughafen und in der U-Bahn sind zutiefst schockierend. Unsere Gedanken sind in erster Linie bei den Todesopfern, den vielen Verletzten und ihren Familien. Berlin ist in Gedanken bei seiner Partnerstadt Brüssel, mit der wir uns in europäischer Solidarität eng verbunden fühlen. Die menschenverachtenden Terrorakte zeigen uns allen, wie verwundbar unsere Metropolen sind. Der Senat, die Polizei und die zuständigen Behörden tun alles, um solche verbrecherischen Akte in unserer Stadt zu verhindern. Die Sicherheitslage wird fortlaufend bewertet und wir gehen jedem sicherheitsrelevanten Hinweis nach.“

Brüssel

Brüssel

Doch Müller fordert Europa ein weiteres Mal auf, den Mut zu bewahren und sich nicht durch die Angriffe auf unsere demokratischen Werte beirren zu lassen: “Auch heute gilt, wie bei den Anschlägen in Paris: wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir werden unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaft und unsere offene Lebensweise von solchen menschenverachtenden terroristischen Akten nicht zerstören lassen.“

Besonderes Augenmerk, so der Berliner Bürgermeister weiter, gelte den elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Brüsseler Büros des Landes Berlin bei der Europäischen Union: „Die Kolleginnen und Kollegen durchleben unmittelbar vor Ort Stunden voller Anspannung. Ich bin beruhigt, dass alle, die dort für unsere Stadt tätig sind, die Situation unbeschadet überstanden haben.“ Das Berliner Büro ist nur ungefähr fünf Minuten zu Fuß von der U-Bahnstation Maelbeek entfernt, einem der Anschlagsorte.

Die Region Brüssel-Hauptstadt ist seit dem 1. Juni 1992 partnerschaftlich mit Berlin verbunden. Doch die Werte Europas sind stärker als Hass und Gewalt. Bundespräsident Joachim Gauck in einem Schreiben an den belgischen König Philippe: „Deutschland steht angesichts dieser terroristischen Gewaltakte an der Seite Belgiens. Gemeinsam werden wir unsere europäischen Werte, Freiheit und Demokratie, verteidigen.

Der französische Präsident François Hollande, dem der Schock über die jüngsten Anschläge in Paris noch tief in den Knochen sitzt, sagte: „Frankreich wird seinen Kampf gegen den Terrorismus unerbittlich fortsetzen, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene.“

Mitteilung des Präsidenten der Europäischen Kommission zu den Anschlägen in Brüssel: „Mein tiefstes Mitgefühl gilt der Bevölkerung von Brüssel, den vielen Verletzten sowie den Familien und Freunden all jener, die unschuldig Opfer der Explosionen am Flughafen Zaventem und in der Metro-Station Maelbeek geworden sind. Ich möchte außerdem den belgischen Behörden meine volle Unterstützung und meine Solidarität zusichern. Ich danke den Sicherheitskräften, den Ersthelfern und all jenen, die den Opfern geholfen haben und dies weiterhin tun, für ihren Einsatz.

Den Mitarbeitern der Kommission und der europäischen Institutionen versichere ich, dass ihre Sicherheit eine Priorität für mich bleibt und dass wir in Abstimmung mit den belgischen Behörden alle Maßnahmen ergreifen, die möglich sind.

Heute haben diese Anschläge Brüssel getroffen, davor Paris – und damit war ganz Europa ihr Ziel. Angesichts des Terrors müssen die Europäische Union und die europäischen Institutionen zusammenstehen. Diese Ereignisse haben uns getroffen, aber wir erstarren nicht in Angst und Schrecken. Wir werden unsere Arbeit fortsetzen, der terroristischen Bedrohung gemeinsam entgegentreten und vereinte europäische Antworten auf die Fragen geben, die uns alle betreffen.“

Laut Spiegel wurden die beiden belgischen Atomkraftwerke teilweise evakuiert. Belgien hat nun die höchste Terrorwarnstufe bekannt gegeben und eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Deutschland hat nun eine bundesweit Trauerbeflaggung.

Dazu der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern Lorenz Caffier „Die Trauerbeflaggung soll ein Zeichen der öffentlichen Anteilnahme am Schicksal der Opfer und Hinterbliebenen des Terroranschlages sein“, so der Minister. „Ich bin angesichts der schrecklichen Ereignisse tief betroffen von diesen völlig unverständlichen Taten, die leider wieder unschuldige Menschenleben gefordert haben. Die Ereignisse stärken meine Entschlossenheit und die der Verbündeten in der Bundesrepublik den Kampf gegen jedweden Terrorismus gemeinsam fortzusetzen.“

These shots were taken today in the European quarter in Brussels after the attacks at Zaventem airport and at Maelbeek metro station.

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de