ACROMONIA – From Hell’s Heights into Heaven’s Abyss ACROMONIA – From Hell’s Heights into Heaven’s Abyss
ACROMONIA waren Halbfinalist beim diesjährigen W:O:A Metal Battle. Und das nicht umsonst, denn ihr Debütalbum "From Hell's Heights into Heaven's Abyss" als Grundlage dafür... ACROMONIA – From Hell’s Heights into Heaven’s Abyss

ACROMONIA waren Halbfinalist beim diesjährigen W:O:A Metal Battle. Und das nicht umsonst, denn ihr Debütalbum „From Hell’s Heights into Heaven’s Abyss“ als Grundlage dafür hat es in sich. ACROMONIA haben Melodic Death Metal mit krachenden Riffs, tiefen Growls, donnernden Drums, atmosphärischen Keyboards und genialen Songführungen im Gepäck – atmosphärisch, packend und groovig.

Nach ihrem ersten Release „Human Downfall“ (EP) im Jahr 2012 und den damit verbundenen guten Kritiken wurde es zunächst etwas ruhiger um ACROMONIA. 2016 haben sich die Jungs aus Heilbronn wieder zusammengefunden und ihr Debütalbum „From Hell’s Heights into Heaven’s Abyss“ zusammengezimmert. Und der genommene Anlauf hat sich ausgezahlt. „From Hell’s Heights into Heaven’s Abyss“ bietet alles, was ein Metalhead von Melodic Death Metal erwartet. Und nicht nur das.

Die 12 Song-Granaten sind voll von krachenden Riffs als nackenbrechender Antrieb. Gitarrentechnisch glänzen zudem unglaublich groovige Gitarren-Soli, die in aller Ruhe wirken dürfen und als Gegenentwurf zu sonstigem hektischen Rumgefrickel stehen. Bei „From Hell´s Height´s“ ist dieses besonders präsent. Neben den Gitarren ist natürlich die Rhythmus-Einheit aus Bass und Drums die schmetternde Energiequelle der Death Metal Power. Beide unterstützen mit einer wahren Soundwand nicht nur die Riff-Gewitter sondern gehen jeden Rhythmus- und Tempo-Wechsel gekonnt locker mit und glänzen an manchen Stellen durch vordergründige Eigenständigkeit. Die instrumentale Einheit vervollständigt das  Keyboard, das sehr variabel eingesetzt wird – mal als atmosphärische Untermalung, mal als klassische Klaviereinlage, mal mit einem Solo im 70er/80er-Synthesizer-Stil und mal orchestral. Diese Variabilität passt perfekt in die klassische Death Metal Spielart und wirkt dabei in keinster Weise synthetisch, sondern fügt sich technisch und atmosphärisch hervorragend ein.

Insgesamt wird der Melodic Death Metal sehr groovend, technisch und hochvariabel gespielt. Die Death Metal-typische Aggressivität und Rauheit ergänzen die tiefen Growls von Sänger Daniel. „Glutton“ und „Dance of the Eternal“ werden zudem sehr passend mit  Klargesang von Gastsängern unterstützt, was besonders bei ersterem Song in Ergänzung zu den düsteren Growls extrem gut funktioniert.ACROMONIA – From Hell's Heights into Heaven's Abyss_Cover

Bezüglich der einzelnen Songs ist hervorzuheben, dass alle Songs sehr interessant strukturiert und zu keinem Zeitpunkt langweilig sind. Schon „Harbingers“ ist als erster Song des Albums ein kurzgehaltener, aber intensiver Appetit-Happen. „Beyond the Brink of Dreams“ offenbart dann bereits den angesprochenen Stil den ACROMONIA durch das Album fortführen. Mit „Glutton“ folgt dann eine krachende Wahnsinnsnummer, die im klargesangunterstützten Refrain unglaublich abgeht. Zudem ist insbesondere das super groovende Gitarrensolo eine Offenbarung. Wer denkt, dass die Scheibe nun nicht besser werden könnte, der irrt. Mit „From Hell´s Heights“ und „Into Heaven’s Abyss” folgen zwei Songs auf gleichem Niveau, welches auch im weiteren Verlauf locker gehalten wird. Besonders “Borderline” kommt als genialer Stampfer daher. “Freedom INC” rockt anfänglich und geht dann einfach nur noch ab. Eigentlich könnte hier jeder Song ein Loblied erhalten, stattdessen fasse ich mich kurz und spreche einfach eine klare Kaufempfehlung der Scheibe aus.

Insgesamt interpretieren ACROMONIA den melodischen Death Metal auf „From Hell’s Heights into Heaven’s Abyss“ positiv und freundlich, technisch anspruchsvoll und gleichzeitig unglaublich groovend. Hierdurch entwickeln ACROMONIA ihren eigenen Stil, der durch die Songs hinweg erkennbar wird und enorm Spaß macht. Hier heben sich ACROMONIA vom Melodic Death Metal-Einheitsbrei ab. Auf „From Hell’s Heights into Heaven’s Abyss“ gibt es kein „Das klingt doch wie…“, bis auf eine kleine In Flames-Anleihe bei „Freedom Inc“. Die Songs sind packend und führen schon beim ersten Durchlauf der Scheibe zu Zuckungen in der Nackenmuskulatur. Immerhin wurde das Potential des Albums auch von den W:O:A Metal Battle-Organisatoren erkannt und die Band zum deutschen Halbfinale eingeladen – ein absolutes Qualitätsmerkmal.

Und wen „From Hell’s Heights into Heaven’s Abyss“ gepackt hat, der wird sowieso schon sehnsüchtig auf neues Material von ACROMONIA warten. Und das zu recht.  Acromonia bedeutet harte Riffs, satte Vocals und treibende Melodien. Acromonia ist Melodic Death Metal, vielseitig beeinflusst und ungeschminkt präsentiert. Zwei Gitarren, Drums, Bass, ein Keyboard und Vocals sind die Zutaten aus denen Acromonia kreiert, was stampft, treibt und martialisch wütet. Gesunde Aggressivität mit Verstand und Struktur zur Würze. Hart aber herzlich ist die Devise.

Anspieltipp: Glutton, Borderline, From Hell’s Heights, Freedom Inc.

Review: Michael Glaeser

Hörprobe auf YouTube von „Glutton“:


Tracks

  1. Harbingers
  2. Beyond the Brink of Dreams
  3. Glutton
  4. From Hell’s Heights
  5. Into Heaven’s Abyss
  6. Slayer
  7. A Heart’s Decay
  8. Borderline
  9. RiffRaff
  10. Soul Shroud
  11. Freedom Inc.
  12. Dance of the Eternal

Line up:

Daniel Loeprecht (Vocals), Karsten Georg (Guitar), Mosh Ti (Guitar), Christian Monninger (Drums), Giuseppe Celentiano (Keyboards), Benedikt Mehler (Bass)

Guest Vocals:

„Glutton“: Vagelis Maranis.
„Dance of the Eternal“: Michael GildnerWeitere Releases findet Ihr unter dem Menüpunkt “Releases” auf Metalogy.de, dem etwas anderen Metal Magazin.
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