100 Years mit gleichnamigem Debüt-Album 100 Years (self-titled) 100 Years mit gleichnamigem Debüt-Album 100 Years (self-titled)
Der Sommer geht langsam zu Ende und dunkle, verregnete Herbsttage stehen vor der Tür. Hierfür bieten die schwedischen Indie-Metaller von 100 Years mit ihrem... 100 Years mit gleichnamigem Debüt-Album 100 Years (self-titled)

Der Sommer geht langsam zu Ende und dunkle, verregnete Herbsttage stehen vor der Tür. Hierfür bieten die schwedischen Indie-Metaller von 100 Years mit ihrem gleichnamigen Debüt-Album den perfekten Soundtrack. Düster, schwermütig, intensiv, kraftvoll und ausdrucksstark.

100 Years ist eine Supergroup aus verschiedenen schwedischen Dunkelheitsbrigaden, die sich einem intensiven, dunklen und verstörend schwermütigem Indie-Metal verschrieben haben. Parallelen mit Killing Joke, Voivod, Swans und Neurosis werden von 100 Years auf ihrer Facebook-Seite selber gezogen. Hinzukommen verschiedenste Einflüsse von Death und Gothic Metal. Der hieraus von 100 Years kreierte Sound ist pure, authentische, schwermütige Dunkelheit.

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100 Years

Für das Debüt-Album der Schweden gibt gleich der Opener „The medicine knows my name“ die Marschrichtung vor, packt das Gemüt des Hörers beim Schopf und zieht es in dunkelste Abgründe. Ein Strudel, aus dem es kein Entweichen gibt, bis die letzte Note des Albums verklungen ist. Gefangen von düster-verzerrten Gitarren, wabernden Keyboards, ausdrucksstarken, dunklen Drums und Roger Petersson´s düsterem Death-geprüftem Organ, das keine Hoffnung auf Besserung der Gemütslage verheißt.

Diese Atmosphäre wird durch jeden einzelnen Song des Albums transportiert. Der Hörer wird in zutiefst dunkle Schwermut hinab gezogen, die einen so schnell nicht mehr loslässt. Verwirrt, verirrt und hoffnungslos verloren – wie beim Wattwandern bei dichtem Nebel und steigender Flut oder wie bei einem Waldspaziergang in der Dunkelheit des tiefsten, eisigkalten Winters. Selbst das – zugegeben sehr gelungene – Intrumentalstück „Incendie“ verstärkt diese düstere Atmosphäre des Albums.

Alleinig „All Grey“ kommt etwas flotter daher. Das Video wird über die Facebook-Seite der Band angeboten. Unter https://www.facebook.com/100YEARSband/ Leider beschleicht einen bei diesem Song aber das Gefühl eines kommerzgetriebenen Fremdkörpers, der nicht ganz in das Gesamtkonzept des Albums passt. Einziger Minuspunkt.

Doch bei aller Düsternis wird der dem Strudel letztendlich entkommene Metalhead erkennen, dass wir hier ein grandioses Debüt-Album haben. Aussagekräftige, interessante Songs gepaart mit einem guten Sound. Düster, authentisch, ehrlich. Hörner hoch.

Anspieltipps sind der Opener „The medicine knows my name“, „Breath of summer“ und „Calling for daylight“.

Text: Michael Glaeser

Mitglieder: Roger Petersson (ex Merciless, Satureye) Pontus Andersson (ex Dia Psalma, Snakestorm, The New Mess, Entropy) Henrik Borg (ex Satureye, Entropy, Snakestorm) Magnus Borg (ex The New Mess, Entropy)

Label: Give Praise

Tracks:

  1. The medicine knows my name
  2. Breath of summer
  3. Too far from goodness
  4. Incendie
  5. All grey
  6. Calling for daylight
  7. All the fools and me
  8. The flood
  9. Concrete Eden

Format: Vinyl LP

100 YEARS are based out of Sweden.

Give Praise Records – http://www.givepraiserecords.com

Weitere Releases findet Ihr unter dem Menüpunkt “Releases” auf Metalogy.de, dem etwas anderen Metal Magazin

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